r/Finanzen • u/089PK91 • 6h ago
Anderes Massives Interesse: BMW muss Abfindungsprogramm vorerst stoppen
br.de…so kann’s auch gehen. Dann muss es bei der Arbeitsmarktlage wohl wirklich ein sehr gutes Paket sein.
r/Finanzen • u/AutoModerator • 13h ago
Hallo Freunde! ❤️
Willkommen zum täglichen Diskussionsfaden.
Womit beschäftigt ihr euch heute?
Was macht euer Depot zurzeit?
Habt ihr Fortschritte zu eurem gewählten Ziel gemacht?
Hier könnt ihr über all das diskutieren - die Off-Topic Regel greift hier nicht, aber bleibt nett zueinander!
Für eine weiterführende Diskussion gibt es auch unser Podcast-Projekt Marktgeschnatter unter diesem Link.
Viel Spaß!
r/Finanzen • u/089PK91 • 6h ago
…so kann’s auch gehen. Dann muss es bei der Arbeitsmarktlage wohl wirklich ein sehr gutes Paket sein.
r/Finanzen • u/Rud3l • 11h ago
r/Finanzen • u/Marktgeschnatter • 4h ago

Quack! Neuer Gast im AMA: Dr. Gerd Kommer, ETF-Papst, "der Mann mit der angeblich langweiligsten Anlagestrategie Deutschlands"!
Wie gehabt haben wir in der Vorbereitung bereits ein wenig miteinander gesprochen. Hier ein kurzer Überblick darüber, was Gerd Kommer für den deutschen Privatanleger interessant macht.
Dr. Gerd Kommer:
"Ich bin Unternehmer und Autor mehrerer Bestseller zum Thema Geldanlage.
Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich beruflich mit Finanzmärkten und Vermögensaufbau, viele davon im internationalen institutionellen Finanzsektor. Bekannt geworden bin ich vor allem durch mein Buch "Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs", das im deutschsprachigen Raum zu den Standardwerken für wissenschaftlich fundiertes, langfristiges Investieren zählt.
Heute bin ich mit der Gerd Kommer Invest auch unternehmerisch in der Vermögensverwaltung und im ETF-Bereich tätig."
Dr. Gerd Kommer:
"Was mich für eine Privatanleger-Community interessant macht? Ich bin seit über 30 Jahren an den Finanzmärkten unterwegs und habe in dieser Zeit vermutlich mehr Anlagestrategien, Börsenprognosen und vermeintliche Geheimtipps gesehen, als einem Anleger guttun. Meine wichtigste Erkenntnis daraus: Die Finanzindustrie macht vieles komplizierter, als es sein müsste.
Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, braucht weder die nächste Tenbagger-Aktie noch den perfekten Einstiegszeitpunkt oder fünf Stunden täglich vor dem Bloomberg-Terminal. Mein Ziel ist nicht, Anlegern die nächste heiße Investmentidee zu liefern. Ich möchte ihnen helfen, die wirklich wichtigen Entscheidungen richtig zu treffen, unnötige Kosten und Risiken zu vermeiden und langfristig an einer vernünftigen Strategie festzuhalten."
Die Qualitätsoffensive geht weiter, und dafür brauchen wir eure Fragen!
Egal ob zu passiver Anlagestrategie vs. Einzelaktien, zum Gerd-Kommer-ETF & Factor-Investing, zum Immobilien vs. Aktien, oder wie Gerd Kommer sein Geld privat anlegt...
Schnattert eure Fragen direkt in die Kommentare. Die Ente 🦆 pickt die besten heraus und stellt sie Dr. Gerd Kommer direkt im Marktgeschnatter-Podcast!
👇 Welche Frage soll es in die Folge schaffen? Was wollt ihr unbedingt vom "ETF-Papst" wissen? 👀 Kommentieren und Upvotes verteilen!
r/Finanzen • u/oleg_popov • 2h ago
r/Finanzen • u/LeftAd9238 • 20h ago
Gerade mal bei Finanztip den Rechner aufgemacht.
Zum Jahreswechsel werde ich knapp 50 Euro weniger Netto pro Monat haben. Natürlich vorausgesetzt der KV Zusatzbeitrag bleibt stabil. Das ganze bei steigenden Lebenshaltungskosten (u.a. Index Miete).
Null-Runden habe ich schon erlebt. Letztes Jahr waren es schon knapp 20 Euro weniger. Jetzt schon wieder. Ist weniger Kaufkraft die dringend erwartete Reform um die Wirtschaft wieder anzukurbeln?
Muss ich wohl auf die Zweityacht verzichten.
r/Finanzen • u/OpeningEmergency7124 • 1d ago
Da ich ich regelmäßig die Depots der andere sehe die die 100k knacken, hier meine 100k die ich geknackt habe 😀👍🏼
ETW, 80qm, Kredit 160k, Zins 0,9%
r/Finanzen • u/Miles_2622 • 8h ago
Die Rendite für 10 jährige Deutsche Staasanleihen ist in den letzten Wochen gesunken und heute wieder um 2% gesunken. Kann das jemand erklären? Und wie seht ihr die Entwicklung in den nächsten Wochen.
r/Finanzen • u/Natural-Ad-2787 • 5h ago
Auf die Gefahr hin, dass ich late to the party bin, und ihr schon alle Bescheid wisst:
Eben gesehen, dass bei der ING nun ein sparplan für A42B1M Vanguard FTSE Global All-Cap
eingerichtet werden kann, LG
r/Finanzen • u/ebozoglan • 5h ago
Habt ihr auch gerade Probleme beim Login in die ING App?
r/Finanzen • u/Pinjiu • 6h ago
Moin zusammen,
ich (männlich, 32 Jahre alt, nicht reich) stehe dank eines längerfristigen Auslandaufenthalts, bei dem ich zwar in Deutschland angestellt bin, aber sich mein physischer Standort in Nicht-EU Ausland befindet, vermutlich bald vor der Entscheidung ob ich freiwillig in die Deutsche Rentenversicherung einzahle um mir die Zeit anrechnen zu lassen und Rentenpunkte anzusammeln, oder einfach alles in einen ETF schmeiße.
Wenn ich in meine nicht vorhandene Kristllkugel schaue steht es um meine Rente sowieso düster, daher ist mein aktueller Plan den Mindestbeitrag von 112€/Monat zu zahlen um hier keine zeitliche Lücke zu verursachen und den „Rest“ in einen ETF anzulegen statt auf Rentenpunkte zu setzen.
Zusätzlich wären das ~500€/Monat.
Wenn ihr die Wahl zwischen Rentenpunkte und ETF hättet, was würdet ihr machen? Ich vertraue auf die Schwarmintelligenz hier 👏🏻
r/Finanzen • u/naibaf56 • 10m ago
r/Finanzen • u/MXDoener • 4h ago
Habe diesen Artikel hier gefunden:
Ich bin betroffen, da ich 2021 meine erste Wohnung gekauft hab und 2024 noch eine weitere folgte.
Was meint ihr, was werden die Auswirkungen sein? Werden die Häuser und Wohnungen jetzt noch teurer, weil die Verkäufer ihre Steuerabgaben oben draufschlagen?
Discuss!
r/Finanzen • u/Decent_Deer_6856 • 23h ago
r/Finanzen • u/brocodini • 2h ago
Meine Partnerin und ich wollen zusammenziehen und haben uns auf eine monatliche Warmmiete geeinigt, mit der wir auf Wohnungssuche gehen. Das Problem: Bei 50/50 wären das für sie ca. 50 % ihres Nettoeinkommens, bei mir ca. 15 % (ich verdiene sechsstellig).
Hintergrund: Sie reduziert wegen eines berufsbegleitenden Studiums ihre Arbeitsstunden. Nach dem Studium wird sie voraussichtlich ebenfalls sechsstellig verdienen, das Gefälle ist also temporär. Sie hat die letzten Jahre bewusst günstig gewohnt und sparsam gelebt, um genau diese Phase finanziell abzufedern, und hat einiges an Rücklagen.
Dazu kommt: Ich arbeite zu 100 % im Homeoffice (nur ca. 30 Tage im Jahr auf Dienstreise), nutze die Wohnung also deutlich mehr als sie. Sie hat keine Möglichkeit auf Homeoffice.
Ich überlege, ob ich mehr als 50 % der Miete übernehmen sollte. Sie möchte das eigentlich nicht, weil ihr wichtig ist, ihren Anteil selbst beizusteuern. Mir kommt das Verhältnis aber trotzdem sehr unausgewogen vor.
Wie handhabt ihr das, wenn Einkommen und Nutzung der Wohnung so auseinandergehen? Habt ihr Erfahrungen oder Tipps, wie man so etwas fair löst, ohne dass sich jemand bevormundet oder abhängig fühlt?
r/Finanzen • u/InevitableAnekisan • 16h ago
Hallo Zusammen.
Ich versuche es kurz zu halten.
Wir sind vor 1,5 Jahren raus (~80km) aus der Großstadt gezogen. Jobs immer noch dort und immer stärkerer Trend zu "back to office".
Meanwhile mögen wir es auf dem Land. Haben eine schöne Wohnung, bei der aber hier und da gepfuscht wurde. Vieles haben wir direkt in der ersten Woche nach Einzug gemeldet, bisher ist nur sehr wenig geschehen. Der Vermieter (privat) hatte auch einige private Thenen und kümmert sich dazu noch um sein Business-Unternehmertum-Imperium. Meine Geduld und mein Mitleid halten sich also in Grenzen. Bin am überlegen wie ich damit umgehe. Da er sich nicht wirklich um sein Vermietersein kümmert erwarte ich nicht dass er mir bis zum 31.12 diesen Jahres die Nebenkostenabrechnung für '25 schickt. Da ist also Potential in Zukunft ein ungemütlicher Mieter zu sein. Mit anderen Worten auf meine Rechte und seine Pflichten zu bestehen.
Jetzt haben wir mittlerweile ein viertel von 100k reine Miete bezahlt und im Freundes und Bekanntenkreis gibts auch viele die Eigentum wollen und oder haben. Mit dem was ich an ersparten habe und was wir zur Zeit an Miete zahlen könnten wir 350k "locker" stemmen und fix abbezahlen. Erwartetes Erbe für mich übrigens nahe 0. Also sitze ich heute Abend da und schaue was es so gibt, natürlich vor allem Schrott. Ab 800k sinds dann echt schöne Inserate, das ist mir aber zu viel.
Bin einfach ein bisschen frustriert.
r/Finanzen • u/U-701 • 8h ago
Hallöchen,
in der letzten Zeit gab es ja viele Diskussionen und auch viel Empörung über die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze (und der Jahresentgeldgrenze) für 2027 für die Krankenversicherung.
Wie sicher viele von euch habe ich mich daraufhin mit der privaten Krankenversicherung auseinander gesetzt und mir dabei auch die Frage gestellt, wie viele Einzahlen müssten eigentlich wechseln um die Reform in diesem Punkt zum Scheitern zu bringen und die Antwort war gar nicht so einfach. Und ich dachte ich teile diese Gedanken einfach mal hier mit euch.
Als erstes stand das Problem, das es keine Zahlen gibt wie viele Menschen über der BBG freiwillig versichert sind. Daher musste ich eine Näherung nutzen über die Zahlen der Bundesregierung in ihrem Gesetzentwurf (falls die Regierung hier bereits Abwanderungseffekte einberechnet hat wären meine Zahlen dementsprechend etwas ungenauer)
Die Regierung hat im Gesetzesentwurf von Mehreinnahmen von 1,2 Milliarden durch Arbeitnehmer gerechnet durch Erhöhung der BBG. Die Erhöhung der BBG geht von 69.750 in 2026 auf 76.500 in 2027, für den AN bedeutet das bei duchschnittlichen 8,75% Beitrag (7,3 + 1,45 Zusatzbeitrag) 590,625 € Mehrbelastung im Jahr bei Einkommen über der neuen BBG. Um Mehreinnahmen von 1,2 Milliarden zu erzielen müssten also ca. 2 Mio Menschen freiwillig versichert sein und über der BBG verdienen. Bei 45 Millionen Erwerbstätigen immerhin knapp 4,4% aller Erwerbstätigen.
Im Jahr 2026 bei einer BBG von 69.750 ist der AN Anteil der GKV 6103€ pro Jahr, in 2027 6603€ ein Plus von etwa 500€.
Wenn nun ein Beitragszahler in die PKV wechselt fehlen der GKV also in 2027 6603€. D.h. die Beitragserhöhung von 13,39 Personen (6603/500) kompensiert den Abgang einer Person in die PKV.
Wenn nun also aus der Grundgesamtheit von 2 Mio€ Einzahler nur knapp 150k Leute wechseln ist die Erhöhung bereits verpufft. Also gerade mal 7,5 % der Leute müssten wechseln.
Da kommen antürlich noch die Ag Beiträge oben drauf und schon wird aus den 2,5 Milliarden die der Finanzminister kalkuliert hat eine 0 oder vielleicht sogar ein Minus und von den 16 Milliarden die 2027 eingespart werden sollten fehlen gleich mal eine gute Portion.
Übrigens wird bis 2030 mit einer Lücke von 40,4 Milliarden Euro gerechnet wenn der Zusatzbeitrag stabil bleibt. Nur um das mal in den Raum zu werfen. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz soll im Jahr 2030 38,1 Milliarden sparen durch eine "Einnahmenorientierte Ausgabenpolitik" sollen in 2030 18 Milliarden gespart werden, ihr wisst ja was das bedeutet...
r/Finanzen • u/silvrnox • 21h ago
r/Finanzen • u/Degi_ • 1d ago
Hallo zusammen,
wir sind eine kleine GbR und haben im März eine Hundeschule gegründet. Wir haben schon die ersten Kunden, darunter auch Abo-Kunden mit monatlichen Zahlungen, und wollen das Ganze langfristig größer aufziehen.
Für die Buchhaltung nutzen wir Lexware und haben darüber ein Geschäftskonto bei der Solaris Bank. Über diese Bank kann man aber keine Förderkredite beantragen, etwa bei der KfW oder der LfA. Deshalb haben wir Anfang September bei der Sparkasse ein Geschäftskonto beantragt und gleichzeitig eine Finanzierungsanfrage gestellt.
Wir brauchen etwa 25.000 bis 30.000 €. Zum einen wollen wir einen Online-Shop auf unserer Homepage relaunchen und weiter aufbauen, außerdem müssen wir Waren anschaffen.
Zum anderen haben wir ein Grundstück für einen Hundeplatz gepachtet, das jetzt eingezäunt wird. Der Zaun kostet insgesamt 17.000 €, davon haben wir 5.000 € angezahlt, damit er überhaupt bestellt wird. Insgesamt haben wir bisher rund 12.000 € Eigenkapital eingebracht.
Nach der Anfrage hat sich vier Wochen lang niemand gemeldet, obwohl wir vier- bis fünfmal angerufen haben. Irgendwann kam dann doch mal ein Terminvorschlag.
Im Videocall war der Einstieg des Beraters sinngemäß: „Tja, so ist das nun mal. Alle gehen zu Online-Banken, und wenn sie was wollen, kommen sie zur Sparkasse zurück.“ Er wollte sich trotzdem kümmern, und wir sollten alles einreichen, inklusive BWA (was bei einer Firma, die es seit März gibt, natürlich enorm aussagekräftig ist, aber okay).
Danach war wieder eine Woche Funkstille. Auf Nachfrage hieß es, der Berater sei im Urlaub. Das hätte er uns auch einfach sagen können. Er wollte sich am Dienstag melden, hat es aber nicht getan. Heute, am Mittwoch, kam dann der Anruf: Unser Businessplan sei nicht rund, Businessplan, Risikoanalyse und Finanzierungsplan würden voneinander abweichen, und außerdem dürfe man mit dem Vorhaben noch nicht begonnen haben, wir hätten den Zaun ja schon angezahlt.
Eine Chance zum Nachbessern gab es nicht. Ich habe ihm erklärt, dass wir sechs Wochen lang auf irgendein Signal gewartet haben und unser Business einfach voranbringen wollten. Deshalb haben wir den Zaun aus eigenen Mitteln angezahlt. Seine Antwort: Er könne das selbst entscheiden, die Sparkasse mache es nicht, danke für die Kontoeröffnung, für ihn sei die Sache erledigt.
Deshalb unsere Fragen an euch: Was können wir bei der nächsten Beantragung besser machen? Den Businessplan überarbeite ich gerne. Könnt ihr eine Bank empfehlen, die relativ unkompliziert prüft, ob und wie wir einen Förderkredit von KfW oder LfA bekommen? Und hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine Idee, wie wir anders an die Mittel kommen?
Aus unserer Sicht sind KfW- und LfA-Kredite genau für junge Unternehmen wie uns gedacht. Wir haben seit März bereits Umsatz und eine wachsende Kundenbasis mit wiederkehrenden Einnahmen. Mit dem Relaunch des Online-Shops kommt hoffentlich noch mehr dazu.
Danke für jeden Tipp!
Zusatzinfo: Relativ kleiner Ort, Business-Case sieht sehr gut aus. Nächste Hundeschule mit Platz relativ weit weg, daher große Nachfrage.
r/Finanzen • u/DerHansee • 6m ago
r/Finanzen • u/InForTheSqueeze • 1d ago
Hallo zusammen,
kurz zu mir: Mitte 30, Westdeutsche Großstadt, IT-ler in Großkonzern, DINK (unten gezeigtes Portfolio ist aber nur mein Anteil).
Investiere seit rund 10 Jahren in Immo's, Aktien/ETFs und Krypto (wenn man Krypto überhaupt als "Investment" bezeichnen will) und in den letzten Tagen habe ich das getan, was wahrscheinlich schon ein paar Jahre überfällig war. Ich habe mir alle meine historischen Einzahlungen angeschaut und die Rendite verglichen, hätte ich einfach immer alles 1:1 in den heiligen Gral geschoben. Genießt meinen Loss-Missed-Gains-Porn und lasst ihn euch eine Lehre sein, in der Hoffnung, dass ihr nicht die gleichen Fehler wie ich macht.

Noch ein paar Worte zu den einzelnen Kategorien:
Depot & Cash:
Eigentlich seit meinem Start ins Berufsleben immer Sparpläne laufen gehabt. Anfangs vielleicht 300 EUR / Monat, aktuell 1800-2000 EUR / Monat. Zwischendurch mal für ein paar Monate ausgesetzt, wenn größere Anschaffungen anstanden (neue Küche oder sowas), aber ansonsten habe ich immer nur einen sehr geringen Puffer (<10k) auf meinem Alltagskonto. Sämtliche Boni über die Jahre wurden alle investiert.
Bis 2021 habe ich auch alles immer brav in ETFs gesteckt.. und dann kam GameStop... Im Nachhinein muss ich diese Phase (01/2021 - 07/2021) wirklich als grenzwertige Psychose bezeichnen. Ich weiß bis heute nicht was mich in dieser Zeit geritten hat. Rund 35% meines Depots verzockt, während der Markt in der gleichen Zeit +15% gemacht hat - Aua. Das einzig positive, was ich aus dieser Zeit mitnehmen kann: Zum Glück ist es so früh passiert und die absoluten Beträge sind im Nachhinein überschaubar. Seitdem bin ich wesentlich vorsichtiger. Trotzdem habe ich auch die letzten 5 Jahre mitunter die ein oder andere Einzelaktie ins Portfolio gelegt, gleichzeitig aber auch einen viel zu großen Teil im Tagesgeld liegen gehabt. Alleine letzten November, als das große Platzen der KI-Blase in aller Munde war, habe ich rund 70% meiner ETFs in Tagesgeld geschoben. Schön dumm im Nachhinein, mindestens mal 20-30% Gewinne am Aktienmarkt verpasst. Seitdem schiebe ich alles Stück für Stück über recht hohe monatliche Sparpläne (3000-5000/EUR Monat) wieder zurück in den All-World.
An den Verlusten von GME und den verpassten Gewinn-Perioden knabber ich heute immer noch, so dass diese Kategorie erst seit kurzem überhaupt grün ist. Von den schlaflosen Nächten damals will ich gar nicht anfangen.. bin wahrscheinlich in diesem einen Jahr um 5 Jahre gealtert.
XIRR über 10 Jahre -> 1.0% p.a. (Wahnsinn, ich weiß)
Krypto:
Reiht sich in die GameStop Zeit ein, ist jedoch zum Glück bisher positiv ausgegangen (auch wenn ich hier zwischendurch mal tiefrot war). Mir ist durchaus bewusst, dass meine Krypto Position mit 15-20% vom Gesamtportfolio viel zu hoch ist, trotzdem fällt es mir schwer mich davon zu trennen. Ich denke ich werde die Positionen (90% BTC, 10% ETH) einfach für immer weiter halten. Keine wirklich vernünftige Entscheidung - ich weiß. Sehe es eher ein bisschen wie mein persönliches Lotto-Spielen an.
XIRR seit 2021 -> 11.4% p.a.
Immobilien:
Das waren hingegen sehr gute Investments. Vier kleine Wohnungen über die Niedrigzinsjahre eingekauft (0.9%-1.9% Zinsen), bei denen jetzt die Verkaufsphase (nach 10 Jahren Haltefrist) beginnt (alle 2 Jahre eine Immobilie über die nächsten 8 Jahre). Die Immobilien sind im Schnitt um 70-100% im Wert gestiegen. Alle Immobilien waren zu Beginn mit 80-90% beliehen. Bei den niedrigen Zinsen hat sich der Leverage-Effekt daher deutlich bemerkbar gemacht. Trotzdem muss ich sagen, dass die Immobilien mir über die Jahre immer mal wieder Kopfschmerzen gemacht haben. Angefangen von Mietern, die eines Tages einfach verschwunden sind und nahezu ihr gesamtes Hab und Gut in der Wohnung zurückgelassen haben (vor allem alte Möbel und alte Klamotten..), "vergessene" Mietzahlungen, denen ich monatelang hinterherrennen musste, Streit über die Rückzahlung der Kaution bei deutlichen Schäden bei Auszug, etc etc.
XIRR über 10 Jahre -> 12.5% p.a.
Sachwerte:
Eine teure Uhr (mittlerer vierstelliger Betrag), die ich 2020 gekauft habe. Hatte zwischendurch mal +30% Wertzuwachs, liegt heute wieder beim Einkaufspreis, wenn man einschlägigen Portalen im Internet trauen mag.
XIRR seit 2020 -> 0.3% p.a.
Gesamtes Portfolio:
XIRR über 10 Jahre -> 9.5% p.a.
Was wäre, hätte ich jeden Cent stattdessen immer in einen thesaurierenden All-World ETF gesteckt und nie verkauft?
Glücklicherweise habe ich über all die Jahre eine Excel-Datei gepflegt, über die sich jeder investierte Euro sauber nachvollziehen lässt. Nun habe ich also errechnet, wie mein Portfolio ausgesehen hätte, wäre ich all die Jahre zu 100% im All-World investiert gewesen und hätte nie auch nur einen Bruchteil verkauft.
XIRR über 10 Jahre -> 13.7% p.a.
Das Resultat tut weh: 105k EUR liegen lassen. Und vom Stress mit GME, Einzelaktien zocken, Krypto und den Wohnungen will ich gar nicht anfangen, verglichen mit einem einfach Sparplan über all die Jahre.
| Gesamt Investiert über 10 Jahre: | EUR 296k |
|---|---|
| Gesamtwert heute: | EUR 458k (+55%) |
| Gesamtwert Szenario "100% All-World" | EUR 563k (+90%) |
Mein "Glück" war es wahrscheinlich, dass die Immobilien mich zum Sparen gezwungen haben und ich dieses Geld nicht in Einzelaktien oder Krypto verzocken konnte.
TL;DR:
Über 10 Jahre hab ich rund 105k an Gains liegen lassen und mir stattdessen den Kopfschmerz von 4 Wohnungen, heftigem Einzelaktien-Loss und Krypto-Herzflimmern ans Bein gebunden. Nicht nachmachen.
r/Finanzen • u/daiDingus • 2h ago
Moin,
ich habe vor ein paar Jahren ein Depot von meinen Eltern bekommen. Das wurde angeblich weiter gemanaged, und ich hatte zu viel Respekt vor Aktien und habe es einfach weiterlaufen lassen.
Mittlerweile kenne ich mich etwas besser aus, und wollte mich endlich darum kümmern. Nach dem ersten Reinschauen bin ich allerdings direkt überfordert.
Das Ding ist bei der Sparkasse im Private-Banking-Bereich. Es kostet einfach 1.000 Euro Kontoführungsgebühren im Jahr (wtf), und da hängt ein Berater dran, der sich angeblich darum kümmert.
Mit den ganzen Aktien kenne ich mich null aus, die Siemens-Aktien haben nicht mal einen Einkaufspreis. Dazu kommt, dass ich nirgendwo in dieser schrecklichen App die Kaufzeitpunkte für die Aktien finde, falls die bei ein paar von ihnen überhaupt noch existieren. Das Depot existiert wahrscheinlich schon seit mindestens 2011, da mir das als letztes Transaktionsdatum bei den Siemens-Aktien angezeigt wird.
Um tatsächliche Fragen zu stellen:
Am liebsten hätte ich einfach alles im FTSE All-World. Ich bin 27, mein Anlagehorizont liegt irgendwo zwischen 15 und 30 Jahren, falls das etwas ändert.
Falls sich jemand darüber lustig machen will, wie viel Geld ich durch das lange Warten verschwendet habe: Go ahead, habe ich ehrlicherweise verdient.
r/Finanzen • u/BigConsens • 6h ago
Ich hoffe ich bin im richtigen Sub,
Ich habe mir am 13.07 ein N26 Konto erstellt, wurde von einem Freund geworben der dann 30 Euro bekommen hat. Mir gefällt es leider doch nicht so wie ich es gedacht habe (mag Revolut mehr) und würde es gern wieder schließen.
Wie lange ist der Zeitraum wo der Willkommensbonus zurückgefordert werden kann. Habe online leider dazu nix gefunden.
Vielen Dank für eure Infos
r/Finanzen • u/Knorke_Leon • 1d ago