Das Wichtigste auf einen Blick
Was: Sechs deutsche Städte und Regionen bewerben sich bei ICANN um eigene Domainendungen: .ber (Berlin), .muenchen, .frankfurt, .bremen, .ulm und .owl (Ostwestfalen-Lippe).
Konzerne: Auch deutsche Unternehmen wollen eigene Marken-Endungen, darunter .adidas, .allianz, .biontech, .liebherr, .sennheiser und .neumann; die Europäische Zentralbank hat .euro beantragt.
Bewerbungen insgesamt: 1.663 eingereicht, 1.615 im Verfahren. Veröffentlicht am 7. Oktober 2026 um 20:00 Uhr (MESZ).
Erste Runde seit 2012: Damals entstanden .berlin, .hamburg, .koeln, .cologne, .bayern, .nrw, .ruhr und .saarland.
Kosten: 227.000 US-Dollar Bewerbungsgebühr pro Endung, dazu rund 25.000 US-Dollar ICANN-Gebühr pro Jahr.
Start: Die ersten neuen Endungen werden Ende 2027 oder Anfang 2028 verfügbar sein. Bei Domaintechnik können Sie Domain-Registrierung bereits vormerken.
Bilanz der alten Endungen: .berlin 43.400 Adressen (2017: 54.857), .hamburg 15.626 (2017: 23.896), .koeln 17.629 (2017: 29.130).
Nachfrage: „berlin“ wird weltweit rund 1,25 Millionen Mal pro Monat gesucht, 63 Prozent davon außerhalb Deutschlands.
Ich finde die Domain vor allem für lokale Betriebe interessant. Bei einer Adresse wie cafe.muenchen oder handwerk.muenchen weiß man gleich, wo das Angebot ist. Mit .bayern gibt es zwar schon eine regionale Endung, .muenchen wäre aber noch konkreter.
Wie sehr achtet ihr darauf, welche Endung eine Website hat? Würdet ihr privat oder geschäftlich eine .muenchen Adresse nutzen?