r/recht • • 5h ago

Studium Wtf Beck, lass mich in Ruhe scrollen

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r/recht • • 9h ago

Zum Umgang miteinander in diesem Sub

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Wer hier nach Karrieremöglichkeiten nach einem berufsbegleitenden Jurastudium oder bei einem späteren Berufseinstieg fragt, bekommt häufig Antworten wie: „Lass es bleiben“, „zu schwierig“, „dauert ewig“ oder „mit fünf oder sechs Punkten hast du Lebenszeit verschwendet“.

Gefragt wurde nach beruflichen Perspektiven.

Stattdessen wird darüber geurteilt, ob jemand diesen Lebensweg überhaupt einschlagen sollte.

Konkrete Hinweise auf Hürden sind hilfreich. Pauschale Entmutigung und ungefragte Urteile über fremde Lebensentscheidungen sind es nicht.

Auch ein Studium ohne Prädikat ist nicht automatisch verschwendete Lebenszeit.

Etwas mehr Respekt vor unterschiedlichen Lebenswegen und mehr Bereitschaft, die tatsächliche Frage zu beantworten, würden dem Umgang hier guttun.


r/recht • • 3h ago

Erstes Staatsexamen Zukunft für Juristen

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Hey, ich bin 24 Jahre alt und ich stehe kurz vor der mündlichen Prüfung (1. Examen) und arbeite neben dem Examen als Werkstudent in einer Anwaltskanzlei für Insolvenzrecht (seit 1,5 Jahren habe ich die Stelle).

Ich höre aus meinem Bekanntenkreis/ Berufsumfeld anderer Kollegen, dass es immer weniger Jobs für Juristen gibt und das junge Juristen erst recht nicht mehr genommen werden. Irgendwie betrübt mich das und ich mache mir Sorgen. Ich habe Jura studiert, damit ich etwas zukunftsträchtiges machen zu können. Ich bin des Weiteren kein Überflieger. Habe mein Examen im freischuss geschrieben und meinen Schwerpunkt parallel dazu gemacht. Schriftlich habe ich bis jetzt 6,6 (ohne mündliche halt) und im Schwerpunkt 9,2.

Könnt ihr mir sagen, wie es bei euch aussieht und wie ihr es wahrnehmt? Ich weiß nicht ob ich overthinke oder ob es realistisch reflektiere. Außerdem hab ich die Sorge, ohne ein VB eh nichts reißen zu können.


r/recht • • 1h ago

Anwaltschaft Wimi Job/Referendariat

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Viele haben schon darüber geschrieben, aber wir erleben momentan, dass die Einstiegsjobs wie Wimis/ Studentische Hilfskräfte und Refs ersatzlos wegfallen und das wahrscheinlich für immer.
Ich z.B. hab den Job als Senior heute nur genommen und bekommen weil ich die Tätigkeit als Wimi so toll fand. Recherche zu lernen hat mir damals viel geholfen und tut es eigentlich auch heute noch. Was passiert mit den ganzen Leuten nach uns?


r/recht • • 2h ago

Aus aktuellem Anlass: Ja, auch nebenberuflich kann man erfolgreich Jura studieren.

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„Neben dem Beruf wird das nichts“, „Lass es bleiben“, „Dafür muss man intellektuell unfassbar viel draufhaben“. Bei manchen Kommentaren entsteht der Eindruck, Jura sei nur für eine kleine Gruppe außergewöhnlich begabter Menschen machbar, die direkt nach dem Abi anfangen und ihr gesamtes Leben darauf ausrichten.

Dazu passt ein kürzlich erschienenes LTO-Interview mit Dr. Julian Hüneburg: Er hat neben seinem Vollzeitjob bei der Polizei in Hagen Jura studiert, das erste Examen abgelegt und anschließend promoviert. Heute ist er Referendar und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Linklaters. Für die Examensvorbereitung hat er sich ein Jahr freistellen lassen und vorher Geld gespart.

Natürlich ist das anspruchsvoll, und ein einzelner Lebenslauf sagt nichts über die Erfolgsaussichten aller anderen aus. Aber er zeigt, dass dieser Weg sehr erfolgreich funktionieren kann.

Also: Traut Euch und zeigt es ruhig allen Skeptikern! ;-)


r/recht • • 10h ago

Studium Art. 48 BayVwVwfG statt §48 VwVfG in Allg. Verwaltubgsrecht I (Zwischenprüfung) geprüft

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Hi, ich poste normalerweise auf Reddit aber ich hätte gerne ein paar andere Perspektiven.
Ich habe gerade Einsicht in meine mit 1.5 BE durchgefallene Zwischenprüfungsklausur bekommen. Vorher hatte ich mir nicht erklären können wie ich diese Prüfung nicht bestanden habe aber jetzt ist mir bewusst, dass ich dummerweise das BayVwVfG statt das VwVfG verwendet habe.

Wir hatten in der Vorlesung und in den Übungen immer nur die bayrischen Vorschriften angewendet und bin deshalb fahrlässiger Weise davon ausgegangen, dass dies auch in der Prüfung der Fall sein wird. Mir ist bewusst, dass dies ein gravierender Fehler ist allerdings steht in dem Gutachten, dass meine Bearbeitung sonst ein solides bis löbliches Wissen zeigt und sonst werden keine Fehler genannt. Die Prüfung des Art. 48 BayVwVfG und des § 48 VwVfG ist ja identisch.

Meine Frage ist ob ihr es angemessen findet alleine wegen diesem Fehler die Prüfung nicht zu bestehen.

(Fotos von der Klausur dürfen leider nicht gepostet werden)


r/recht • • 5h ago

Banken müssen Kontobetrugs-Opfern Geld erst einmal erstatten

Thumbnail tagesschau.de
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Ich bin gespannt, wie diese Entscheidung die Praxis beeinflussen wird. Nach meiner Erfahrung ist, entgegen der Auffassung der Tagesschau, "grob fahrlässiges" Verhalten gerade nicht selten.

Noch etwas bessser aufbereitet findet sich das Thema bei LTO


r/recht • • 12h ago

Erstes Staatsexamen Verbesserungsversuch nach knapp verfehltem Befriedigend im Freiversuch – wie würdet ihr die Vorbereitung angehen?

8 Upvotes

Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem mein erstes Staatsexamen in NRW im Freiversuch bestanden und möchte voraussichtlich im Februar nächsten Jahres den Verbesserungsversuch schreiben. Mein Ziel ist es, mich auf ein Befriedigend, also mindestens 6,5 bzw. idealerweise 7 Punkte oder mehr, zu verbessern. Einen VB anzustreben, ist für mich aktuell kein Thema. Ich bin im Erstversuch einfach sehr knapp am Befriedigend vorbeigeschrammt und denke, dass eine Verbesserung gerade mit Blick auf den aktuellen juristischen Arbeitsmarkt durchaus sinnvoll sein könnte.

Was mich bei meinen Ergebnissen besonders beschäftigt, ist die teilweise ziemlich große Diskrepanz zwischen den einzelnen Rechtsgebieten. Im Zivilrecht hatte ich beispielsweise auch vollbefriedigende Klausuren, während ich im Öffentlichen Recht teilweise komplett durchgefallen bin. Die Klausureinsicht steht noch aus, die möchte ich natürlich unbedingt nutzen, um besser nachvollziehen zu können, woran es konkret gelegen hat.
Interessanterweise hatte ich während der Vorbereitung eigentlich ein ganz anderes Gefühl. Ich habe sehr viel Zeit ins Zivilrecht investiert, weil mir das früher eher Schwierigkeiten bereitet hat.
Dort habe ich in der Examensvorbereitung deshalb auch meinen klaren Schwerpunkt gesetzt und war von den Ergebnissen entsprechend positiv überrascht.

Im Öffentlichen Recht hatte ich dagegen eigentlich das Gefühl, stoffmäßig ganz ordentlich vorbereitet zu sein. Umso enttäuschender waren die Ergebnisse. Ich kann aktuell noch nicht wirklich einschätzen, ob mir dort vor allem materiell-rechtliche Kenntnisse gefehlt haben, ich Probleme mit der Fallbearbeitung hatte oder ob andere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Das möchte ich natürlich nach der Klausureinsicht besser beurteilen können.

Im Strafrecht war ich im Studium eigentlich immer ziemlich gut. Im Examen war meine Leistung allerdings nur durchschnittlich, was ich rückblickend vor allem darauf zurückführe, dass ich das Fach in der Vorbereitung zu sehr vernachlässigt habe, weil ich dachte, dass mein Wissen schon ausreichen würde. Strafrecht werde ich deshalb auf jeden Fall noch einmal gezielter materiell-rechtlich aufarbeiten. Eventuell würde ich dort auch erstmals mit Karteikarten arbeiten, zumindest für Definitionen, da mir diese Lernmethode bisher nicht besonders gelegen hat.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich vor dem Examen vergleichsweise wenige Klausuren vollständig unter Examensbedingungen ausformuliert habe. Ich habe sehr viele Klausuren skizziert und Lösungen erarbeitet, aber tatsächlich eher selten fünf Stunden am Stück geschrieben. Deshalb überlege ich, in den kommenden Monaten deutlich mehr vollständige Klausuren zu schreiben und dafür auch noch einmal verstärkt Klausurenkurse an der Uni zu besuchen.
Jetzt frage ich mich, wie ich die etwas mehr als drei Monate bis zum geplanten Verbesserungsversuch am sinnvollsten nutzen kann. Mir ist klar, dass ich zunächst die Klausureinsicht abwarten und meine Schwächen genauer analysieren sollte. Trotzdem würde mich interessieren, welche Stellschrauben ihr darüber hinaus für besonders wichtig haltet.
Vor allem würden mich Erfahrungsberichte von Leuten interessieren, die ihren Verbesserungsversuch tatsächlich genutzt haben, um sich um einen oder mehrere Punkte zu steigern.

-Wie habt ihr eure Vorbereitung nach dem ersten Examen strukturiert?

-Habt ihr vor allem mehr Klausuren geschrieben oder noch einmal systematisch den Stoff wiederholt?

-Wie seid ihr mit Rechtsgebieten umgegangen, bei denen die Ergebnisse deutlich schlechter waren als erwartet?

-Würdet ihr im Nachhinein bestimmte Dinge anders machen?

-Und wie realistisch ist aus eurer Erfahrung eine Verbesserung innerhalb von ungefähr drei bis vier Monaten, wenn man bereits bestanden hat, aber noch einmal gezielt an seinen Schwächen arbeiten möchte?

Ich bin für alle Erfahrungsberichte und konkreten Tipps dankbar. Mir geht es vor allem darum, die verbleibende Zeit sinnvoll zu nutzen und nicht einfach nur dieselbe Vorbereitung noch einmal zu wiederholen, ohne die entscheidenden Schwächen zu beheben.
Vielen Dank schon einmal!


r/recht • • 8h ago

Reisegewerbekarte gem. § 55 GewO

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brauche Hilfe zu einem Sachverhalt. Wir suchen schon eine ganze Weile und finden einfach keine konkrete Grundlage dafür oder dagegen😭 Wir tendieren zu JA

Fraglich ist, ob P1 eine Reisegewerbekarte gem. § 55 GewO benötigt.

P1 plant als selbstständiger Handelsvertreter tätig zu werden und im Auftrag eines Unternehmens Tür zu Tür zu gehen. Mit den Schwerpunkten: direkte Kundenansprache, Neukundengewinnung, Vermittlung von Beratungsterminen, Kundenakquise, die Erfassung von Interessentendaten und die Anbahnung von Beratungsgesprächen.

Er will private Haushalte ohne vorherige Terminvereinbarung aufsuchen und über die Möglichkeit einer kostenlosen und unverbindlichen Beratung informieren. Sofern Interesse besteht, will er die erforderlichen Kontaktdaten an seinen Auftraggeber weiterleiten.

Die weitere Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung würde ausschließlich durch seinen Auftraggeber erfolgen. Im Rahmen eines Videogesprächs würden die Interessenten dann fachlich beraten werden und gegebenenfalls ein individuelles, unverbindliches Angebot erhalten.

P1 würde selbst keine Kaufverträge mit den Kunden abschließen, keine verbindlichen Angebote erstellen und auch keine Zahlungen entgegennehmen.


r/recht • • 22h ago

Erstes Staatsexamen Mündliche bald- extreme Angst

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Hallo ihr Lieben,

nun ist es bei mir auch so weit. In zwei Tagen steht meine mündliche Prüfung an und ich habe einfach nur noch Angst.

Ich habe ein ganzes Jahr lang wirklich hart geschuftet und unglaublich viel gelernt. Leider waren meine schriftlichen Noten trotzdem nicht besonders gut. Aktuell stehe ich bei 5,33p.

Direkt nach den schriftlichen Prüfungen habe ich angefangen, für die mündliche zu lernen. Ich habe mehrere Prüfungssimulationen gemacht, regelmäßig geübt und mich wirklich intensiv vorbereitet. Trotzdem habe ich das Gefühl, absolut nichts zu können.

Klar, irgendwie kann man meistens etwas sagen, aber die Angst, dass es am Ende nicht reicht, ist trotzdem riesig. Die Tatsache, dass alles von der Kommission abhängig ist, macht mich verrückt 😭

Ich müsste in der mündlichen schon ungefähr bei zwei Punkten landen, um tatsächlich noch durchzufallen. Mir ist also bewusst, dass es eher unwahrscheinlich ist. Aber irgendwie beruhigt mich das überhaupt nicht.

Mir geht es psychisch gerade wirklich beschissen. Mittlerweile ist mir sogar eine Notenverbesserung vollkommen egal. Ich möchte einfach nur noch bestehen und dieses Kapitel endlich abschließen.
Der Gedanke, dass drei Jahre Examensvorbereitung am Ende vielleicht umsonst gewesen sein könnten, macht mich fertig. Dazu kommt die Vorstellung, aus der Prüfung zu kommen, nicht bestanden zu haben und draußen auf meine Freunde und Familie zu treffen, die auf mich warten.

Ich weiß, dass meine Angst angesichts meiner Ausgangslage vielleicht irrational ist, aber sie lässt mich einfach nicht los. Je näher die Prüfung rückt, desto schlimmer wird es.

Ich glaube, ich könnte gerade ein paar positive Erfahrungsberichte wirklich gut gebrauchen. Meine Freunde haben keine Lust auf mein Gejammer (zurecht!!!)🥲😭


r/recht • • 14h ago

Referendariat OLG Oldenburg/Anwaltsstation in anderem Bundesland

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Hallo,

ich habe dieses Jahr mein 1. StEX bestanden und nun die Zusage für das Ref ab dem 01.12. am OLG Oldenburg.

Hat hier jemand Erfahrungen damit, die Anwaltsstation weiter entfernt (zB in Düsseldorf/Hamburg) zu machen? Ich wäre auch bereit, für diese Zeit zu pendeln, bin mir aber nicht sicher, ob sich das mit der AG machen lässt.

Danke schön für eure Antworten!


r/recht • • 11h ago

Semesterplanung

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Hallo an alle, ich starte jetzt ins dritte Semester Jura und bin mir noch unsicher wie ich dieses aufbauen soll. Ich denke jedoch das ein Fokus auf BGB doppelt sinnvoll ist.
Folgendes habe ich per ki zusammenfassen lassen, ich freue mich auf eueren Input:

Mein Status Quo:
Strafrecht: Credits voll + Hausarbeit bestanden
Ö-Recht: Staatsrecht-Credits voll
Grundlagen: 2 Fächer bestanden (u.a. Dt. Rechtsgeschichte = 4 ZP-Credits in BGB)
BGB I & II: Leider durchgefallen (deshalb muss ich hier nachholen) -> bislang nur 4 von 20 Credits
Zweite Hausarbeit (BGB) geht nächste Woche raus.
Mein Plan für das 3. Semester (Vollgas im Zivilrecht):
1. Was ich mitschreibe (ZP-Klausuren im Februar 2027, ca. alle um den 18.02.):
BGB II (mit Vorlesungsbesuch)
BGB III (Schuldrecht BT – mit Vorlesungsbesuch)
Sachenrecht I (mit Vorlesungsbesuch – Sachenrecht II wird in diesem Semester leider sowieso nicht angeboten)
BGB I (Allgemeiner Teil – ohne Vorlesungsbesuch, im reinen Selbststudium & über das Klausurentraining / KrTest)
2. Zusatzleistung:
Ich mache parallel einen kleinen Schein / Sprachschein (z.B. über das ZESS oder die Fakultät) mit einer kleineren Teilleistung im Semester.
3. Was ich "nur" höre bzw. weglasse:
Staatsrecht III & Verwaltungsrecht (AT) – nehme ich verständnismäßig mit (ohne Vorlesungsbesuch/Klausuren), um Stoffvorsprung aufzubauen.
StPO lasse ich dieses Semester komplett außen vor.

Gesamtbelastung dieses Semester im Überblick:
4 Veranstaltungen mit Prüfung, die ich vor Ort besuche: BGB II, BGB III, Sachenrecht I und den kleinen Schein.
5 Prüfungen gesamt: Die 4 ZP-Klausuren (BGB I, II, III & Sachenrecht I) + die Prüfung für den kleinen Schein.

Der Plan für die Semesterferien & das Sommersemester also das vierte Semester (Ab März/April 2027):
Praktikum & Hausarbeit: Das Praktikum lege ich in die Semesterferien (März/April), sodass es sich zeitlich gut mit der Bearbeitung der Fortgeschrittenen-Hausarbeit (Großer Schein BGB) vereinbaren lässt, die traditionell direkt nach den ZP-Klausuren ausgegeben wird.
Große Übung im Zivilrecht: Die Klausuren für den Großen Schein schreibe ich dann im Juni 2027. Bis dahin sitzt das BGB-Wissen durch die ZP-Vorbereitung frisch im Kopf, sodass der Niveausprung hoffentlich gut zu bewältigen ist.

Zusätzliche Fragen & Rahmenbedingungen:
Veranstaltung zur Großen Übung: Es gibt bestimmt eine extra Begleitveranstaltung / Vorlesung zur Übung für Fortgeschrittene, die ich gerade aber nicht finde. Macht es überhaupt Sinn, diese jetzt schon im 3. Semester zu besuchen, oder bringt das mangels gefestigtem Stoffverständnis eher nichts?

Zweiter kleiner Schein? Findet ihr das Pensum (4 besuchte Vorlesungen + Selbststudium BGB I + 5 Prüfungen) eher zu knapp bemessen und sollte ich direkt noch einen zweiten kleinen Schein (z.B. Schlüsselqualifikation, WiWi/SoWi) mitnehmen?

Rahmenbedingungen & Workload: Ich arbeite nebenbei 20 Stunden pro Woche und möchte auch noch etwas Zeit für Sport haben – ich kann und möchte also keinesfalls 16 Stunden am Tag nur für das Studium aufwenden.
Was haltet ihr von dieser Abstimmung und der Belastungs-Kalkulation unter diesen Rahmenbedingungen? Gibt es noch logistische Stolpersteine, die ich übersehe?
Freue mich auf euer Feedback!


r/recht • • 23h ago

Studium Erinnern sich Profs an schlechte Klausuren, und kann eine Remonstration später nachteilig sein?

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Ich habe meine Klausur mit 2 Punkten zurückbekommen und überlege, zu remonstrieren. Ehrlich gesagt war die Klausur insgesamt ziemlich mies. Ich erwarte keine Wunder, aber an ein paar Stellen finde ich die Bewertung nicht komplett nachvollziehbar.
Jetzt frage ich mich:
– Merken sich Profs (oder die Korrektoren am Lehrstuhl) schlechte Klausuren bzw. Leute, die remonstrieren?
– Kann das später irgendwie nachteilig sein, z. B. wenn man ein Empfehlungsschreiben fürs Ausland, eine HiWi-Stelle oder Ähnliches braucht?
Hat jemand Erfahrungen damit? Gerne auch von Leuten, die selbst am Lehrstuhl korrigieren. Danke!


r/recht • • 13h ago

Referendiat Mecklenburg-Vorpommern Erfahrungen

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Hallo liebe Community,

hat hier jemand Erfahrungen bezüglich des Referendariats in Meck-Pomm? Ich interessiere mich besonders für die Qualität der Ausbildung. Ist der Klausurenkurs vernünftig? Sind die zur Verfügung gestellten Lernmaterialien ausreichend, um gute Noten bis in den Prädikatsbereich zu erzielen, oder muss man hier auf gekaufte Literatur bzw. Kaiser/Rep ausweichen? Wie sieht es mit der Arbeitsbelastung in der Zivil-, Verwaltungs- und Strafstation aus?

Vielen Dank!


r/recht • • 1d ago

Justiz Jura als Zweitstudium: Mit Ende 30/Anfang 40 noch in Großkanzlei oder Justiz?

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Hallo zusammen,

ich bin 30, Beamter in der öffentlichen Verwaltung und habe Verwaltungswissenschaften studiert. Mein berufsbegleitender Master in Public Management ist fast abgeschlossen.

Ich werde ab kommendem Sommersemester berufsbegleitend an der FernUni Hagen Jura studieren mit dem Ziel beider Staatsexamina.

Beim Berufseinstieg nach dem Referendariat wäre ich voraussichtlich Ende 30/Anfang 40.

Entsprechende Examensnoten vorausgesetzt:

Wie realistisch ist dann noch ein Einstieg in eine Großkanzlei oder die Justiz?
Spielt das Alter bei der Einstellung in der GK eine große Rolle?


r/recht • • 1d ago

Azur: Kanzleiwachstum auf null – Wie seht ihr das?

Thumbnail azur-online.de
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Ist das der Grund für den schlechten Arbeitsmarkt für WiMis und Co aktuell?


r/recht • • 1d ago

Referendariat Welche Kurse in Speyer wählen?

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Liebe ehemalige Speyer-Refis,

welche konkrete Veranstaltungen bzw. welche Dozenten würdet Ihr besonders empfehlen und warum? Gehe dieses WiSe in der Anwaltsstation nach Speyer und bin insbesondere bei den Modulen noch etwas unschlüssig :) Kintz ist natürlich ein Klassiker, aber vielleicht gibt es noch den ein oder anderen Geheimtipp. Und wie fandet Ihr die Übungen im Zivil- und Strafrecht, ggf. sogar Europarecht?

Vielen Dank vorab!

https://www.uni-speyer.de/fileadmin/Studium/Studienplaene/2026-27_WiSe_ErgStud.pdf

https://www.uni-speyer.de/studium/im-semester/vorlesungsverzeichnis?tx_speyercatalog_speyercatalogfrontend%5Baction%5D=list&tx_speyercatalog_speyercatalogfrontend%5Bcontroller%5D=Catalog&cHash=d05ff629d63eb0aedba01b0ad62e94f4


r/recht • • 1d ago

Zivilrecht VW-Haftungsvergleich: Oberlandesgericht Celle erklärt Zustimmungsbeschluss für nichtig

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"Der 9. Zivilsenat hat nun entschieden, dass die in der Hauptversammlung zu den Vermögensverhältnissen von Rupert Stadler gegebenen Antworten nicht genügt haben, um die Beurteilung des Aufsichtsrats nachvollziehbar darzulegen. Aus den Antworten an die Aktionäre habe sich insbesondere weder ergeben, in welchem Umfang etwaige Haftungsansprüche durch eigenes Vermögen des ehemaligen Vorstandsmitglieds gedeckt gewesen wären, noch sei für die Aktionäre hinreichend deutlich gewesen, dass der Aufsichtsrat bei Vergleichsschluss möglicherweise selbst nicht über die erforderlichen Kenntnisse verfügt und seine Entscheidung daher nicht auf diese Kenntnisse gestützt habe."


r/recht • • 1d ago

Strafrecht In den Kommentaren wird heiß diskutiert, ob in diesem Fall bestraft werden sollte. Rechtlich ist die Sache relativ klar, aber wie steht ihr dazu und zu der Diskussion?

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r/recht • • 1d ago

Studium Remonstration bei 2 Punkten in Staatsrecht II, lohnt sich das noch?

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Hey zusammen,

ich habe meine Abschlussklausur in Staatsrecht II (Grundrechte) mit 2 Punkten zurückbekommen und überlege zu remonstrieren. Ziel wären die 4 Punkte zum Bestehen. Bevor ich mir die Arbeit mache, würde mich eure Einschätzung interessieren.

Der Fall kurz: A schreibt unter einen Instagram-Post des Bürgermeisters „Voll-Pfosten, elender Lügner! Mach' Dich sofort vom Acker!“, nachdem dieser ein Wahlversprechen gebrochen hatte. Dafür wird A nach § 188 StGB verurteilt. Gefragt war nach den Erfolgsaussichten der Verfassungsbeschwerde. In der Zulässigkeit ging es um eine Fristversäumnis wegen eines Unfalls, also Wiedereinsetzung nach § 93 Abs. 2 BVerfGG. In der Begründetheit ging es um Art. 5 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 GG sowie um die Trennung von Normprüfung und Abwägung im Einzelfall.

Ganz ehrlich, bei mir lief einiges schief. Art. 3 Abs. 1 GG habe ich komplett vergessen, den Prüfungsmaßstab nicht angesprochen, beim Beschwerdegegenstand das Grundrecht statt der Urteile genannt und das Strafurteil als modernen statt klassischen Eingriff eingeordnet. „Voll-Pfosten“ habe ich als Schmähkritik gewertet und kam zum Ergebnis, dass die VB unbegründet ist. Die Begründetheit war insgesamt sehr knapp.

Vielleicht sehe ich zwei Ansatzpunkte:

  1. Wiedereinsetzung: Laut Votum „etwas ungenau“ und „überwiegend Wiedergabe des Sachverhalts ohne fundierte Subsumtion“. Der Erwartungshorizont verlangt aber nur, „zumindest rudimentär“ zu subsumieren. Ich habe § 93 Abs. 2 genannt und Verschulden, Zwei-Wochen-Frist, Nachholung und Belege für die Hinderung angesprochen. Schwachpunkt: Mein Ergebnis war „fristgerecht“ statt „Wiedereinsetzung ist zu gewähren“. Dass ich den Antrag nicht ausdrücklich genannt habe, dürfte wegen § 93 Abs. 2 S. 4 Hs. 2 BVerfGG kaum schaden.

  2. „Fehlt“, obwohl etwas da ist: Normprüfung und Einzelaktprüfung sind im Votum jeweils mit „Fehlt“ bewertet. Ich habe aber eine kurze Verhältnismäßigkeitsprüfung von § 188 StGB drin, inklusive Schmähkritik und Abwägung. Die Schlussbemerkung des Votums sagt selbst, Schranke und Schranken-Schranke seien „nur rudimentär untersucht“. Das passt für mich nicht zusammen.

Meine Fragen:

  1. Hat jemand Erfahrung mit Remonstrationen bei so einem Abstand, also von 2 auf 4 Punkte? Realistisch oder Zeitverschwendung?
  2. Sind die Rügen stark genug, oder wiegt das fehlende Art. 3 so schwer, dass es sowieso nichts bringt?
  3. Würdet ihr die Energie lieber komplett in die Wiederholung stecken?

Danke euch!

TL;DR: 2 Punkte in Staatsrecht II. Zwei halbwegs gute Rügen (Wiedereinsetzung und „Fehlt“ trotz vorhandener Prüfung), aber auch echte Lücken wie das vergessene Art. 3. Lohnt sich die Remonstration?


r/recht • • 1d ago

Lernmethode Examensvorbereitung

6 Upvotes

Hey liebe Leute,

Wie habt ihr in eurer Examensvorbereitung gelernt ?? Ich bin am Anfang der Vorbereitung momentan so überfordert mit Rep etc. Wie habt ihr das gehandhabt mit Fällen, Rep, Karteikarten bzw. Wiederholungen und vor allem wie habt ihr euch das materielle Recht erarbeitet ? Mit Fällen (und wie?) nur mit dem Rep??

Hilfe 😭

Danke im Voraus ❤️


r/recht • • 1d ago

Krankenversicherung im Ruf

3 Upvotes

(* im Ref)

Hallo zusammen,

ich starte voraussichtlich bald mein Referendariat in Hessen. Dort wird man auf Widerruf verbeamtet. Nun ist es so, dass die Krankenversicherung dann über 70% Beihilfe geregelt wird. Für den Rest muss man sich privat oder gesetzlich versichern. Wie ich das so gehört habe ist in dem Fall eine private Versicherung, da billiger, empfehlenswert. Ich befinde mich jedoch gerade in Psychotherapie und werde deshalb nur über die Öffnungsaktion eine private Versicherung erhalten.

Kennt sich einer von euch damit aus? Wie habt ihr das mit der Versicherung gemacht? Konntet ihr zurück wechseln, nachdem ihr euch privat versichert hattet? Danke für jede Info


r/recht • • 1d ago

Examensangst

5 Upvotes

Hallo alle miteinander,

ich befinde mich aktuell in einer selbstverschuldeten emotionalen Ausnahmesituation und weiss nicht ganz wo mir der kopf steht. ich habe im Oktober 2024 meinen Freiversuch geschrieben und bin dann Anfang 2025 mit 2 punkten im schnitt entschieden durchgefallen.

Das lag hauptsächlich daran das ich viel zu wenig gelernt habe, sowie zu wenig Klausurpraxis hatte (maximal 6-7 Klausuren ausgeschrieben oder nur skizziert). Ich bin danach aber in ein ziemlich großes Loch gefallen, als einziger aus meiner Gruppe nicht bestanden zu haben, sodass ich die Anmeldung zum Examen immer wieder verschoben habe von Oktober 2025 auf Januar 2026 dann auf April 2026. Ich konnte mich aber nicht so wirklich aufraffen wirklich wieder anzufangen zu lernen und habe dann nach einer kleinen Panikattacke im letzten Moment noch meinen Antrag zurückgenommen.

Ich bin aktuell für Januar 2027 angemeldet und möchte diese Anmeldung auch eigentlich nicht mehr verschieben. Ich lerne 2 mal wöchentlich mit meinen ehemaligen Kommilitonen und arbeite sonst selbstständig was mal mehr mal weniger gut klappt. Das mache ich seit ca 2-3 Monaten. Aktuell überkommen mich immer mehr die Selbstzweifel und Versagensängste wenn ich daran denke das ich nur noch knapp über 3 Monate habe bis zum Examen und ich denke immer öfter daran wieder zu verschieben weil ich sowieso nicht bestehen kann. Ich weiss überhaupt nicht mehr wo mir der Kopf steht und bin unendlich sauer auf mich selbst und mein eigenes Unvermögen. Keine Ahnung wohin ich mit diesem Text überhaupt möchte aber ich muss das hier einfach mal in den Raum hineinschreien. Ich denke aktuell jede freie Minute daran wieder zu verschieben könnte aber gleichzeitig niemandem aus meinem Umfeld mehr ins Gesicht gucken.

Danke, falls sich das hier irgendwer durchgelesen hat, da ich bestimmt nicht der Einzige bin der sowas hier reingepostet hat.


r/recht • • 1d ago

Erstes Staatsexamen Schwierigkeiten bei der Examensvorbereitung

7 Upvotes

Hallo, ich dachte ich frage mal in diesem Forum nach einem Rat:

Ich habe letztes Jahr im November den Freischuss für das 1. Examen wahrgenommen und bin leider mit (insgesamt) 14 Punkten durchgefallen. Ich habe seit März meine Lernmethode geändert und versuche mehr zu verstehen und nicht stumpf auswendig zu lernen (außer Defintionen/Ansichten/Probleme) oder zusammenzufassen. Ich mach auch jede Woche den Klausurenkurs der Universität und bin absolut unzufrieden. Im Schnitt habe ich 5 Punkte in den Klausuren. Durchfallen tue ich sehr selten bis jetzt, aber oft sind sind 4 Punkte, manchmal auch 7. Es springt sehr und ich verzweifele wirklich. Ich hatte schon in der Schulzeit das Problem, dass ich in Klausuren viel schlechter war, als ich eigentlich bin. Sowas führte unter anderem dazu, dass ich im Abi von 1,6 auf 2,1 durch die Abiklausuren gerutscht bin... Ich habe wirklich angst, dass ich dieses verdammte Examen nicht schaffe aufgrund dieser Problematik. Ich weiß, dass ich eine menge materielles Wissen im Kopf habe, aber in Klausuren setzt es aus. Es ist so frustrierend, dass man erkennt wohin die Prüfung gehen soll, man aber einfach nichts zu Papier, bzw. aufs digitale Dokument, bekommt. Natürlich will man eine gute Examensnote, aber ich persönlich fürchte mich wie verrückt vor diesem Examen. Ich will mich für Februar, spätestens April, anmelden. Stand jetzt wäre ich einfach absolut nicht bereit dafür und ich weiß wirklich nicht weiter. Das Lernen selbst fühlt sich mittlerweile nicht erfüllend an und ich habe das Gefühl nicht weiter zu kommen. Aufgeben ist natürlich keine Option und undenkbar. Es war immer mein Traum und Ziel Rechtsanwalt zu werden und es ist irgendwie so nah und doch so fern...

Ich habe gehofft, dass hier vielleicht jemand Tipps hat oder von seiner Erfahrung berichten kann und möglichweise Wege hat, die da durch helfen. Manchmal benötigt es nur einen kleinen neuen Blickwinkel, der alles verändert.

Mit freundlichen Grüßen


r/recht • • 1d ago

Erstes Staatsexamen Schwerpunkt vernachlässigt

7 Upvotes

Ich habe im Schwerpunkt insgesamt 8 Punkte erzielt und hab total unterschätzt wie wichtig die Note für das 1. Examen sein kann. Ich habe relativ früh meinen Schwerpunkt gemacht und wollte nach dem integrierten Bachelor eigentlich aufhören. Fand die 8 Punkte insgesamt in Ordnung und habe Wiederholungsmöglichkeiten daher nicht wahrgenommen und meine Seminararbeit auch nicht wirklich ernst genommen. Jetzt habe ich doch mein Examen gemacht. Hab etwas mit dem Rechner rumgespielt und merke wie ich mir den Weg zu einer „schönen“ Note selbst sehr leichtsinnig deutlich schwieriger gemacht habe… Hat jemand Erfahrungen inwiefern das Examen differenziert betrachtet wird? Im staatlichen Teil komme ich auf 7,7 Wie schätzt ihr das Ergebnis ein? Denke nicht, dass ich mit dem Notenverbesserungsversuch deutlich mehr rausholen kann oder sollte ich es trotzdem versuchen?Hätte ich in meiner Seminararbeit etwas mehr Mühe reingesteckt, dann hätte ich insgesamt die 8 Punkte zumindest knacken können…