r/beziehungen • • 2d ago

Mod-Beitrag "Hand auf die Schulter Meme"-Kommentare

66 Upvotes

Hallo zusammen,

bislang sind wir mit dem oben genannten Thema eher nachsichtig umgegangen, obwohl unsere Regeln diesbezüglich eindeutig sind:

- Bilder, GIFs und Videos können grundsätzlich nicht in Beiträgen oder Kommentaren gepostet werden.

- Links zu entsprechenden Inhalten werden automatisch entfernt.

- Unsere Spam-Regel (Regel 11) nimmt ausdrücklich auch auf Fälle Bezug, in denen ein Meme in Textform beschrieben wird.

Allein der gestrige Moderationsaufwand hat jedoch ein Maß erreicht, das wir regelmäßig weder leisten können noch möchten.

Zur Erklärung: Diese Regeln existieren bewusst, weil wir nicht möchten, dass r/beziehungen zu einem Subreddit wird, in dem die ersten zwanzig Antworten auf einen Beitrag aus irgendwelchen Memes bestehen. Ich persönlich bin vermutlich ein ebenso großer Meme-Fan wie viele andere hier, aber das passt schlicht nicht zum Charakter dieses Subs.

Menschen schildern hier persönliche, häufig belastende Situationen und suchen Rat. Für viele ist bereits das Verfassen eines Beitrags mit erheblicher Überwindung verbunden. Sie sollen darauf vertrauen können, dass ihre Anliegen ernst genommen und in den Kommentaren angemessen gewürdigt werden, statt sich wie in einem Meme-Subreddit vorzukommen.

Zukünftige Verstöße gegen unsere Spam-Regel werden mit Banns geahndet. Dies umfasst grundsätzlich alle Kommentare, die darauf abzielen, Memes in Textform zu beschreiben oder darauf Bezug zu nehmen:

Dazu zählen beispielsweise:

*Hand auf der Schulter Meme*
„Wo ist das Meme?“
„Kann jemand das Meme posten?“

Dasselbe gilt für sinngemäß vergleichbare Kommentare, die bewusst auf eine Umgehung der Regel abzielen oder lediglich dem Zweck dienen, diese Regel in Frage zu stellen, wie etwa:

Wenn man es dürfte, würde ich hier jetzt das Meme posten
Warum ist das Meme hier nicht erlaubt? Es würde so gut passen!

Der erste Verstoß führt zu einem 14-tägigen Bann, der zweite zu einem permanenten Bann.

Vielen Dank für euer Verständnis!
Euer Mod-Team


r/beziehungen • • Jul 30 '26

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

63 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen • • 7h ago

Date hat Multiple Sklerose - Weiss nicht wie es weitergehen soll

22 Upvotes

Ich (m27) hatte letzte Woche ein Date mit ihr (w28) und es lief einfach super. Wir waren gleich auf einer Wellenlänge und die Sympathie stimmte. Wir haben sonst auch einige ähnliche Interessen.

Sie geht mit der Krankheit (seit 1 Jahr diagnostiziert) offen um und kann gut darüber sprechen. Ich wusste es auch vorher, dass sie diese Krankheit hat (wir haben uns per Online-Dating) kennengelernt. Als ich dann den Rollstuhl in Ihrer Wohnung sah, wurde mir doch schon deutlich mehr klar, was es bedeutet mit dieser Krankheit leben zu müssen. Sie ist aber an den nicht gebunden und kann kleinere Spaziergänge auch zu Fuß erledigen. Ihren Alltag kann sie auch alleine bewältigen, aber kann nicht arbeiten gehen.

Ich selbst bin sportlich sehr aktiv und auch gerne unterwegs. Bin aber auch gerne mal Abende auf der Couch.

Bis dato hatte ich auch trotz meines Alters noch nie eine Beziehung, was es mir nicht unbedingt leichter macht.
Ich verspüre den starken Drang nach einer Beziehung. Den ersten Kuss. Das erste mal Sex.
Ich weiss aber nicht, ob es auf Dauer das richtige mit ihr ist. Für mich ist die Situation super schwierig, da ich das Thema gefühlt nicht offen ansprechen kann. Ich möchte ihr nicht vor den Kopf stoßen.

Nun meine Konkrete Frage: Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen?

Hinweis: Thorwaway-Account, da ich anonym bleiben möchte.


r/beziehungen • • 14h ago

Mann kommt nicht nach Hause

61 Upvotes

Das ist ein Throwaway-Account, weil ich dieses persönliche Thema anonym besprechen möchte.
Hallo zusammen,
ich (27) bin seit wenigen Monaten mit meinem Mann (32) verheiratet. Er wollte mich unbedingt heiraten und war vor der Hochzeit liebevoll, aufmerksam und bemüht. Aus meiner Sicht hat es zwischen uns gepasst. Kurz vor der Hochzeit ist er zu mir in die Stadt gezogen. Seine zweite Wohnung in der Nähe seiner Arbeit hat er behalten. Dass er von unserer gemeinsamen Wohnung aus pendeln müsste, wusste er vorher.
Seit der Hochzeit hat sich unser Zusammenleben stark verändert. Wir streiten über alltägliche Dinge, und bei Konflikten hat er wiederholt seine Sachen gepackt und ist in seine zweite Wohnung gegangen. Nach einem Streit vor etwa einem Monat ist er nicht mehr nach Hause zurückgekommen.
Heute haben wir noch einmal telefoniert. Ich sagte, dass wir inzwischen genug Pause gehabt hätten. Darauf antwortete er: „Ich verstehe nicht, warum du das als Pause ansiehst. Das ist keine Pause. Das ist das Ende der Beziehung.“ Er sagt, dass er ohne mich aufblühe, sich auf seine Karriere konzentrieren wolle und nicht zurückkommen möchte. Auch das Pendeln sei ihm zu viel.
Im Gespräch hat er mir unter anderem vorgeworfen, dass ihn meine Deko auf dem Sofatisch störe, weil er beim Filmschauen ganz in den Film eintauchen möchte. Selbst bei der Frage, ob wir einen Weihnachtsbaum aufstellen, gibt es Streit: Ich wünsche mir einen, er möchte keinen. Ich verstehe, dass man unterschiedliche Vorstellungen haben kann. Mich belastet aber, wie daraus immer wieder Vorwürfe werden.
Ähnlich ist es im Haushalt. Er möchte das Kochen und Putzen übernehmen, weil er befürchtet, dass ich es nicht hygienisch genug mache. Gleichzeitig erklärt er mir häufig, wie ich Dinge seiner Meinung nach richtig machen soll. Als ich mir ein Sandwich mit Rührei machen wollte, sagte er, ich solle bescheidener sein und nicht so viele Lebensmittel auf einmal verwenden. Wenn nach meinem Müsli Milch übrig blieb, hieß es, ich müsse mehr Respekt vor Milchprodukten haben.
Außerdem macht er mir Vorwürfe wegen des Geldes, das er für mich und unsere Hochzeit ausgegeben hat. Kurz vor den Flitterwochen wollte er plötzlich nicht mehr mitreisen und sagte, ich solle allein fliegen, weil es auf der Arbeit nicht gut laufe. Auch dafür gab er mir die Schuld.
Besonders verwirrend und schmerzhaft ist für mich, dass er letzte Woche noch vorbeikam, um mir mein Geburtstagsgeschenk zu geben, und danach wieder ging. Das hat bei mir Hoffnung geweckt. Jetzt sagt er wieder eindeutig, dass er unsere Beziehung beenden möchte.
Ich bin aktuell meistens diejenige, die anruft, Klarheit sucht und fragt, ob er nach Hause kommt. Während er sagt, wie gut es ihm ohne mich gehe, bin ich traurig, mache mir ständig Gedanken.
Ich merke, dass ich seine heutige Aussage ernst nehmen muss. Trotzdem fällt es mir unglaublich schwer, zu akzeptieren, dass unsere Ehe so kurz nach der Hochzeit vor dem Aus steht. Ehrlich gesagt schäme ich mich auch davor, es anderen zu erzählen.


r/beziehungen • • 6h ago

Bin ich (20M) am Verzweifeln, oder ist die Eifersucht und Kontrolle meiner Freundin (21F) langsam toxisch?

8 Upvotes

Hi zusammen, ich brauche mal einen neutralen Blick von außen, weil ich so langsam das Gefühl habe, den Verstand zu verlieren.

Meine Freundin und ich sind seit fast 2 Jahren zusammen. Seit 3 bis 5 Monaten denke ich fast täglich darüber nach, ob die Beziehung toxisch ist. Sie ist extrem eifersüchtig. Ich darf nicht mit bestimmten Freundinnen aus der Vergangenheit reden (selbst eine harmlose Berührung am Arm durch eine alte Bekannte war ein riesiges Drama), und sie klammert sich bei Sachen, die sie hasst (wie bestimmte Dorffeste), 24/7 an mich, nur um sicherzugehen, dass keine anderen Mädchen da sind.

Das Thema mit dem Feierabendbier:
Jedes Mal, wenn ich nach der Arbeit mal spontan mit Kumpels oder Arbeitskollegen ein Bier trinken gehen möchte, bricht ein riesiges Drama los. Für sie ist das kein harmloser Ausgleich, sondern ein persönlicher Vorwurf, als würde ich sie absichtlich meiden oder lieber Zeit woanders verbringen wollen. Es folgen lange Vorwürfe und das Gefühl, dass ich mich für ein völlig normales Bedürfnis nach sozialem Austausch rechtfertigen muss. Mittlerweile erwische ich mich dabei, wie ich solche Treffen im Kopf schon vorher abwäge, aus Angst vor dem Stress danach – und das schränkt mich massiv ein.

Das Beispiel mit dem Angeln und Putzen:
Ich gehe gerne angeln. Kürzlich ging es zeitlich nur an einem Sonntag zum Angeln. Sonntags räumen wir eigentlich immer zusammen die Wohnung auf. Um einen guten Kompromiss zu finden, habe ich vorgeschlagen: „Hey, lass uns stattdessen Samstag aufräumen, oder ich mache meinen Teil Sonntagnachmittag direkt nach dem Angeln.“
Sie hat jederlei Option strikt abgelehnt. Sie wollte, dass es unbedingt Sonntagvormittag passiert. Als ich meinte, sie solle meinen Teil einfach dreckig lassen und ich mache das abends, wollte sie das auch nicht. Sie hat am Ende die ganze Wohnung alleine geputzt, sich komplett in die Märtyrer-Rolle begeben und mir in den Tagen danach passive-aggressive Vorwürfe gemacht, weil sie ja alles alleine machen musste.

Wenn ich versuche, über solche Dinge zu sprechen und sage, dass es nicht normal ist, sich wegen eines Feierabendbieres oder eines Hobbys so zu streiten, blockt sie komplett ab. Es kommt entweder der Satz: „Dann musst du dir eine Freundin suchen, die nicht krank ist“, oder wir enden in einem Endlos-Streit, an dessen Ende ich mich entschuldige.

(Zum Formulieren habe ich Ki benutzt)

Edit:
Ein Punkt, der das Ganze für mich gerade noch zusätzlich verkompliziert: Wir haben bereits einen gemeinsamen Urlaub nächstes Jahr gebucht. Bei einer Stornierung würden wir auf insgesamt ca. 1.200 € Kosten sitzen bleiben (die Anzahlung lag bei ca. 350 € pro Person, und für die Stornierung kämen noch einmal etwa 250 € pro Person dazu). Ich habe enorme Angst, dass sie im Falle einer Trennung ihren Anteil (die 600 €) nicht bezahlt und ich am Ende auf den gesamten Kosten sitzen bleibe.


r/beziehungen • • 21h ago

Freundin trifft sich mit Ex der frisch single ist

127 Upvotes

Meine Freundin (23) und ich (24) sind seit ungefähr 1,5 Jahren zusammen.

Bevor wir zusammenkamen, hatte sie etwa anderthalb Jahre lang keinen Kontakt zu ihrem Ex-Freund. Sie erzählte mir, dass die beiden während ihrer Beziehung vereinbart hatten, sich irgendwann nach einer möglichen Trennung auf einen Kaffee zu treffen. Monate nach der Trennung bot sie es zwei mal an. Er lehnte beide Male ab.

Ungefähr fünf Monate nachdem wir zusammengekommen sind, meldete er sich plötzlich bei ihr und fragte, ob sie sich treffen könnten. Meine Freundin erzählte mir davon und fragte, ob es für mich in Ordnung wäre, wenn sie sich mit ihm trifft. Ich fand es da nicht weiter schlimm weil ich ihr vertraute und davon ausging, dass es sich lediglich um ein einmaliges Treffen handeln würde, bei dem sie sich über die vergangenen Jahre austauschen oder noch etwas von damals zu klären haben.

Nach dem Treffen erzählte sie mir, dass er seit Kurzem wieder Single sei. Das machte mich etwas stutzig, insbesondere weil er ihre früheren Vorschläge für ein Treffen abgelehnt hatte und sich erst wieder bei ihr meldete, nachdem er Single geworden war. Ich fragte nach und sie meinte, dass sie nicht denkt, dass er romantische Absichten hat also machte ich keine große Sache daraus.

In den darauffolgenden sechs Monaten trafen sie sich jedoch noch zweimal. Daraufhin sagte ich ihr, dass ich diese Treffen zwar nicht grundsätzlich super schlimm finde, mich damit aber auch nicht vollkommen wohlfühle. Meine Bedenken sind, dass der Kontakt entstand nachdem wir bereits zusammengekommen waren und nicht davor. Ich finde es etwas seltsam in einer neue Beziehung, den seit Jahren nicht mehr existierenden Kontakt zu einem Ex wieder aufzubauen. Außerdem hat er sich ausgerechnet dann gemeldet als er wieder frisch Single war.

Seit diesem Gespräch haben sie sich noch ein weiteres Mal getroffen. Vor Kurzem schrieb er ihr erneut und schlug vor, sich zu treffen, wenn sie mal wieder in der Gegend sei. Soweit ich weiß, gingen die meisten Treffen eher von ihm aus.

Insgesamt haben sie sich innerhalb von ungefähr einem Jahr viermal getroffen, also recht sporadisch. Trotzdem bin ich darüber nicht sonderlich begeistert.

Ist es berechtigt, dass ich mich mit der Situation nicht ganz wohl fühle oder sehe ich das ganze zu kritisch?

Wie was haltet ihr davon und wie würdet ihr damit umgehen?

Ich bin für jede Ansicht dankbar.

TL;DR (Kurzfassung): Meine Freundin hat nach etwa zwei Jahren ohne Kontakt wieder Kontakt zu ihrem Ex-Freund aufgenommen, nachdem dieser frisch Single geworden ist. Ich fühle mich damit unwohl. Sind meine Bedenken berechtigt?


r/beziehungen • • 3h ago

Wie oft seht ihr euren Partner

0 Upvotes

Hi, ich (w19) und mein Freund (m18) leben seit ca. 2 Monaten zusammen, wobei er seit kurzem jeden Tag zur Uni geht und ich auch erst seit kurzem arbeiten. Oft unternimmt er abends noch was mit Mitstudenten und ich was mit Freunden. Ich finde es eigentlich gut, wie es momentan ist, da wir auch meistens die Wochenenden zusammen verbringen, aber wollte trotzdem mal wissen, wie das bei euch so ist.
Ich hab irgendwie die, wahrscheinlich irrationale, Angst, dass wir uns auseinanderleben und dachte, dass ich mich besser dsbzgl. fühle, wenn jetzt einige von ihren Beziehungen erzählen, wo es ähnlich war, die aber lange gehalten haben.


r/beziehungen • • 16h ago

Nach Betrug wieder Neuanfang aber Familie stellt sich dagegen

11 Upvotes

Ich w,30 wurde von meinem Partner m,34 vor einem Jahr für 2,5 Monate mit einer Kollegin betrogen. Ich habe es herausgefunden. Wir haben eine Tochter w,2j. Wir trennten uns, nach etwa 3/4 Monaten danach begannen wir eine Paartherapie. Wir näherten uns langsam an und haben jetzt ca ein Jahr daran gearbeitet und ich denke die Themen die wir hatten sind guter Dinge geworden. Wir haben uns jetzt entschieden in eine Stadt 20km entfernt zu ziehen (ich arbeite dort) und einen Neuanfang als Familie zu wagen. Meine Familie ist Mega sauer auf mich!! Ich fühle mich total zerrissen. Meine Familie ist sehr eng verbunden und prinzipiell reden sie mir überall herein, haben zu allem eine Meinung oder hinterfragen meine Entscheidungen. Am liebsten wäre es ihnen wenn alles so bleibt wie es ist. Ich mit der kleinen alleine und er Papa sieht sie im Wechselmodell. Die Arbeit als Paar die wir jetzt ein Jahr lang gemacht haben wird nicht gesehen. Ach Mensch, ich will doch einfach nur leben und glücklich sein und sollte es doch nichts werden, gewiss sein das meine Familie so oder so unterstützend für mich da ist.
Alle hinterfragen mich, aber ich bin ja selber unsicher und möchte es einfach mal auf mich zukommen lassen…


r/beziehungen • • 21h ago

Ich traue mich nicht zur Trennung

12 Upvotes

Ich (w, 33) bin seit 14 Jahren mit meinem Mann (39) zusammen, seit 10 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Kinder (10 und 7). Unsere Beziehung war früher wunderschön, wir haben aus Liebe geheiratet und waren immer ein tolles Team. Ich war noch sehr jung, als ich ihn kennengelernt habe, und er war erst mein zweiter Freund. Mein Mann ist ein guter Mensch, arbeitet Vollzeit, hat einen Nebenjob und kümmert sich um seine Familie. Eigentlich haben wir alles, was man sich wünschen kann. Eine schöne Wohnung, beide Arbeit, gesunde Kinder und nach außen wirken wir wie die perfekte Familie. Aber ich bin seit ungefähr drei Jahren unglücklich. Meine Gefühle für ihn sind nach und nach verschwunden, und erst vor einem Monat habe ich mir das wirklich eingestanden. Im Juni habe ich ihm erzählt, wie es mir geht und dass ich über eine Trennung nachdenke. Wir haben beide viel geweint und uns letztendlich wieder zusammengerauft. In dem Moment war ich erleichtert, aber kurze Zeit später habe ich es bereut. Ich merke einfach, dass ich ihn nicht mehr als Partner empfinde. Das Schlimme ist, dass nichts vorgefallen ist. Er hat mich nicht betrogen oder schlecht behandelt, und genau deshalb habe ich so ein schlechtes Gewissen. Wir haben ein gemeinsames Konto, eine schöne große Wohnung in einer Großstadt, in der es schwierig ist, etwas Neues zu finden, und unsere Kinder gehen direkt nebenan zur Schule und haben hier ihre Freunde. Dazu kommt, dass ich aus einer großen, konservativen Familie komme, in der sich bisher niemand getrennt hat. Ich weiß nicht, wie ich es meiner Familie erklären soll, und noch weniger, wie ich meinem Mann sagen soll, dass ich es diesmal wirklich ernst meine. Ich glaube, dass ich mich nach einer Trennung glücklicher fühlen würde, aber ich habe Angst vor den Konsequenzen und davor, allen wehzutun. Zeitlgleich frage ich mich, wie lange ich noch in einer Ehe bleiben soll.. War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie schafft man es, sich von einem guten Menschen zu trennen, obwohl eigentlich nichts Schlimmes passiert ist? Wie geht es denn danach weiter? Ich könnte relativ schnell meine Stunden aufstocken, sodass ich mehr verdiene, finanziell sehe ich nicht das größte Problem. Eher habe ich Angst ihn auch als Mensch zu verlieren. Und die nächste Hürde.. eine andere Wohnung zu finden. Unsere Kinder sind total weltoffen erzogen, sodass das ich glaube, dass die Beiden es am besten verstehen würden!!


r/beziehungen • • 19h ago

Woran merkt man das die Beziehung nicht die richtige ist?

4 Upvotes

Ich M(30) bin in einer Beziehung mit Ihr W(28).

Wir sind seit 2,5 Jahren zusammen, und haben eine gute harmonische Beziehung.

Sie halt leider ein paar körperliche und Psychische (Phobie, Essstörung und extrem starke Unverträglichkeit) Probleme. Wir arbeiten relativ gut zusammen um trotzdem Essen gehen zu können oder einen normalen Urlaub zu haben.

Nun bin ich Jobbedingt nach 1,5 Jahren Beziehung und zusammenleben nach Hamburg gezogen für 1 Jahre wegen den Job. Gerade merke ich das ich es leider sehr genieße die Unbeschwertheit zu haben einfach zu leben. Es tut weh das zu schreiben, aber einfach mal nicht jeden Tag mit den Problemen konfrontiert zu werden tut gut. Leider erwische ich mich immer täglich dabei, wie einfach es teilweise doch wäre. Ich merke das ich mein Leben zum Teil sehr an sie angepasst habe, und ich manchmal von einem anderen Träume. Was ich mir gerade auch denke ist, wenn ich jetzt schon solche Gedanken habe, was ist dann später? Ich fühle mich schuldig, da sie an sich die beste Person ist, aber ich durch die Probleme die sie hat einfach auch viel zurückstecken muss. Ich helfe ihr an den Problemen zu arbeiten, aber Teilweise ist sie auch etwas bequem. Sie macht schon Sachen dagegen, aber es wird glaube ich nie so werden das es ganz Weg ist, was das Psychische angeht. Ich fühle mich einfach schlecht, weil sie für die Sachen nichts kann. Genau so fühlt es sich schlecht an allein den Text zu schreiben. Aber ist das ab den Punkt noch Liebe wenn man solch einen Text schreibt? Ich würde sagen ich liebe Sie, aber die meine Gedanken machen mich einfach Traurig. Man könnte sagen ich solle mit ihr reden, aber über was genau? Das mich teilweise die Sachen belasten weiß sie, und sie entschuldigt sich dafür und arbeitet an den Problemen. Also was ist mein Problem.

Vielleicht war jemand mal in den Lage und kann mir Rat geben, vielleicht ist es einfach gerade weil ich woanders Wohne nach dem Motto "hier ist das Gras gerade grüner" Aber auf dauert auch nicht. Nächstes Jahr hatten wir geplant wieder zusammen zu ziehen. Ich denke ich werde schauen wie es sich wieder zusammen anfühlt. Weil ich nicht einfach das wegwerfen möchte was wir haben.


r/beziehungen • • 1d ago

Freund (M24) trifft ehem. Date. Bin ich (W24) zu eifersüchtig oder ist das emotionaler Betrug?

10 Upvotes

Hallo zusammen, ich brauche einen objektiven Blick auf meine Beziehung (fast 3 Jahre).

Mein Freund (M24) hat eine gute Freundin aus der Schulzeit, mit der er kurz vor unserer Beziehung ein Date hatte (aus dem wegen ihr nichts wurde). Sie telefonieren alle paar Monate. Unsere Abmachung war: Er sagt mir Bescheid, wenn sie callen haben, und ich darf sie mal kennenlernen,damit ich beruhigt bin und sie keine "bedrohung" mehr.

Die Realität sieht leider anders aus: Er hat ihren Chat archiviert, verheimlicht den Kontakt und tut meine Eifersucht als „cringe“ ab (er bekäme davon einen „Ick“). Im August ist er 3 Stunden zu ihr gefahren, war allein in ihrer Wohnung und hat sich nicht gemeldet(obwohl es wichtig ist das er sich nach langen fahrten meldet als lebenszeichen).

Diesen Samstag treffen sie sich wieder. Er hat es mir versucht zu verschweigen, um „Drama zu vermeiden“. Er weigert sich strikt, mich ihr vorzustellen oder mich kurz mitzunehmen, weil das für die beiden „nicht gemütlich“ wäre.

Körperlich würde er mich nie betrügen, aber ich habe große Angst vor emotionalem Betrug. Er bricht jede Abmachung und schließt mich komplett aus.

Eifersicht ist schlecht aber Bin ich das Problem hier? Sollte ich Schluss machen, wenn ich Samstag nicht mitdarf oder wir kann ivh damit umgehen? Ich will das das funktioniert.

Info: Sie ist nicht in der Lage Romantische geschweige den Körperliche Zuneigung zu jemanden zu zeigen (A-Sexuell oder so)


r/beziehungen • • 14h ago

Was soll ich machen? Ende der Beziehung...

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Hallo liebe Leute, ich 22 weiblich muss mal ganz dringend fragen...WAS IST FALSCH MIT LEUTEN.ICH KANN NICHT MEHR! Keine Story warum alles so kacke ist. Ich bin vor drei Jahren mit meinem Partner zusammen gekommen, damals war ich gerade mal 18 er wiederum 27. Er hatte damals bereits eine beste Freundin die gefühlt mehr über unseren Beziehungsstatus wusste als ich.

Nachdem er mich bereits vor der Beziehung ständig mit ihr verglichen hat und meinte dass sie sein Seelenmensch gewesen wäre(vor unserer Beziehung, kennenlernen durch Freunde). In der Beziehung habe ich dann irgendwann gesagt dass ich sorge habe dass er was von ihr wollte. Nach langem hin und her hatte er sie blockiert. Ich hatte ihm ausdrücklich gesagt, wenn er was für sie empfindet dann solle er das bitte sagen und dann gehe ich damit das nicht eskaliert. Zu seiner Person, er hat zu Beginn der Beziehung viel Druck ausgeübt besonders beim Sex. Er hat mir sogar dreimal ein Feilchen geschlagen, mehr oder weniger mit Absicht. Nachdem ich ihm sagt dass ich auf hauen im Gesicht nicht so stehe und auch auf runterdrücken von Kopf fing er an sich zu distanzieren.

Er hätte schon früher Schwierigkeiten mit Hygiene, weshalb ich oft verschimmelte Sachen in seinem Kühlschrank, unterm Bett etc. Fand. Ich sprach mit ihm, brachte nix also hab ich ähnliches bei ihm gemacht, in Bezug z.b. auf Toilette und spülen. Ihn hat es aufgeregt hat es aber selber weiter gemacht. Nachdem er mich wegen Geldern anlog und sich heimlich Geld von seiner Mutter holte Anstatt mit mir zu reden und ich es herausfand meinte er ich sei schuld. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 3.000€ Schulden bei mehreren Leuten und somit auch bei Geldeintreibern. Ich sprach ihn darauf an,sagt dass ich sorge hätte und ihm da gerne helfen würde. An dieser Stelle ist zu erwähnen dass ich nach meiner Ausbildung zu ihn gezogen bin, ca. 350km in den Norden und eine Wohnung und einen festen Arbeitsplatz hab sausen lassen für ihn. Das alles golt nicht.

Nun hatten wir im September ein paar Tage nach meinem Geburtstag einen Extremen Streit. Immer wenn wir streiten oder auch generell wenn ich Panikattacken hatte ist er gegangen. Er war einfach weg und ist auch oft mit meinem Auto weggefahren. Dieses Mal hatte ich den Weg versperrt woraufhin er mich wegschubste und ich zurück. Ich hätte ihm beinahe eine geknallt weil er mir vorwarf was für ein schlimmer Mensch ich sei. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich Medikamente genommen, Nebenwirkungen wurden mir erst danach von meinem Arzt erklärt und dass sie Aggressionen verstärken und persönlichkeit verändern. Ich war am Boden zerstört und kaufte ihm Blumen und warf die Medikamente sofort weg. In dieser Nacht musste ich aufgrund der Medikamente in die Psychiatrie weil ich mir selbst drohte weh zu tun, also fuhr ich allein hin. Und kaufte ihm danach die Sachen und entschuldigte mich mehrfach. Er hätte mir in der Zeit nicht einmal geschrieben oder angerufen. Nun habe ich erfahren dass die besagte Freundin von früher wieder in seinem Leben ist. Seit wohl zwei Monaten. Er würde sie lieben etc. Ich bin am Boden zerstört. Ich wollte sogar einen Kredit aufnehmen weil er durch das nicht tägliche Zähne putzen und starkes rauchen oben fast keine Zähne mehr hat und Implantate braucht.

Dazu kommt dass er vor ein paar Tagen mein Auto kaputt gefahren hat, dieses hatte eine Fehlermeldung angezeigt und ich bat ihn keine langen Strecken zu fahren. An diesen Abend hatte er mich wie so oft hängen lassen, ich musste mit dem Hund raus(was seine Aufgabe ist) und ich hatte ihm was gekocht. Nachdem ich ihn besorgt angerufen hatte weil ich weiß dass er auch psychische Probleme hat ignorierte er mich. Um 9 Uhr rief er an und sagte er sei ca. 250km Gefahren. Ich machte mir Sorgen und fragte ob ich ihn mit meinem anderen Auto abholen sollte, er verneinte dies und versprach mir nix dummes zu machen. Nach zwei Stunden rief er mich an und sagte das Auto wurde qualmen. Nach allem war ich nett und sagt ich führe sofort los und holte ihn ab. Dank meiner Versicherung wurde er abgeschleppt, Verdacht auf Motorschaden. Ich holte ihn ab und wir waren ca. Halb 2 in der Nacht wieder Zuhause. Er bedankte sich wirkte aber komisch. Naja jetzt weiß ich warum. Ich bin wahrlich kein Heiliger. Ich habe auch Depressionen und ADHS und kämpfe seit langem damit.

Ich musste jedoch gleichzeitig den Haushalt machen, Vollzeit arbeiten, die Tiere zum Arzt bringen, auch seine zwei und dann sowas. Ich bin so traurig wie nie zuvor. Nachdem er eingeschlafen war und in ihrem Chat war hab ich gesehen was sie ihm geschrieben hat und vor allem er ihr. Mein Herz ist gebrochen. Ich wollte diesen Mann heiraten und hab mich sogar tätowieren lassen, bin noch mehr ins Gaming als zuvor, hab Familie und Freunde hinter mich gelassen .... Habt ihr Rat?

EDIT: Ich habe sexualisierte Gewalt von meinem gleichaltrigen ex Partner mit 15 erlebt. Davor und währenddessen wurde ich öfters von meinem Bruder am Arsch und brüsten abgefasst. Meine Eltern nahmen ihn in Schutz, nur meine Schwestern glauben mir. Ich war definitiv nicht unschuldig an allem von meinem jetzigen ex Partner aber es tut so weh. Es ist genau der Alptraum - die beste Freundin von damals und ich bin die zweite Wahl.


r/beziehungen • • 6h ago

Wann wusstet ihr, dass es eine Beziehung ist?

0 Upvotes

Hallo zusammen,

ich (F30) stehe gerade am Wendepunkt einer fünfmonatigen Datingphase mit M35. Wir haben vereinbart, dass wir uns Gedanken machen und bald darüber sprechen wollen, was das zwischen uns eigentlich ist.

Dabei stellt sich mir die Frage: Woran erkennt man überhaupt, dass es mehr als Dating ist?

Nach einer Datingphase kennt man die andere Person ja noch nicht zu 100 % und kann wohl kaum sicher sagen, dass man mit ihr den Rest seines Lebens verbringen möchte. Ist es also eher ein „Ich könnte mir vorstellen, den Rest meines Lebens mit dieser Person zu verbringen“?

Oder geht es eher um gemeinsame Werte und darum, wie gut man miteinander harmoniert?

Was hat euch letztendlich dazu gebracht, eine Beziehung einzugehen? Ich würde das Ganze ungern nur vom Verliebtheits-Dopaminrausch abhängig machen.


r/beziehungen • • 1d ago

F+ blockiert und angelogen

7 Upvotes

Hallo liebe Reddit-Community,

ich weiss es ist lächerlich und ich weiss auch, dass es nur eine F+ war aber das ganze lässt mich nicht los.
ich (W20) hatte eine Freundschaft Plus mit (M24). Wir hatten bereits unser nächstes Treffen für Oktober geplant, da er Student ist, in einer anderen Stadt wohnt und während der Semesterferien zurück nach Köln fährt. Kennengelernt haben wir uns Anfang August.
Wir hatten über Instagram Kontakt. Dafür nutzte er einen Zweitaccount, mit dem er ausschließlich mir schrieb. Seinen echten Account kannte ich ebenfalls.
Eines Tages waren plötzlich beide Accounts für mich verschwunden. Ich schrieb ihn daraufhin über meinen anderen Account an und fragte, warum er mich blockiert habe. Er behauptete, er hätte mich nicht blockiert, sondern seinen Zweitaccount gelöscht. Außerdem erzählte er, sein Onkel hätte einen Herzinfarkt erlitten und er wolle deshalb auch seinen echten Account deaktivieren, da er mich nicht verletzen möchte.
Zunächst glaubte ich ihm. Zwei Tage später stellte ich jedoch über das Handy einer Freundin fest, dass sein echter Account weiterhin existierte. Er hatte also nur mich blockiert und mich angelogen.
Was mich besonders verletzt: Nur einen Tag vor der Blockierung hatte er unserem Treffen im Oktober noch zugesagt. Außerdem war er zuvor eine Woche in Spanien im Urlaub und blockierte mich erst danach, als er wieder in Köln war.
Mittlerweile ist Oktober und er hat sich bis heute nicht mehr gemeldet. Es herrscht absolute Funkstille.
Ich verstehe einfach nicht, warum er das getan hat. Wenn er keinen Kontakt mehr wollte, hätte er es mir doch ehrlich sagen können. Das hatte ich ihm auch bei unserem letzten Kontakt gesagt. Stattdessen hat er mich angelogen und von heute auf morgen aus seinem Leben ausgeschlossen.
Das Ganze beschäftigt mich leider sehr und raubt mir teilweise den Schlaf. Ich frage mich ständig, ob ich etwas falsch gemacht habe. Vielleicht klingt das für manche übertrieben, aber ich habe nun mal Gefühle und es verletzt mich, so plötzlich ohne Erklärung fallen gelassen zu werden.
Soll ich ihn noch einmal konfrontieren oder es einfach lassen? Und warum verhält sich jemand so, obwohl einen Tag vorher scheinbar noch alles in Ordnung war?
Ich bin dankbar für eure Meinungen.


r/beziehungen • • 1d ago

Keine körperliche Anziehung mehr zu meinem Freund – ist die Beziehung noch zu retten? (F22) (M30)

26 Upvotes

Ich (F22) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund (M30) zusammen. Er ist sehr nett und hat mich sexuell immer befriedigt. Ich fand ihn von Anfang an nicht besonders anziehend, er war optisch nie wirklich mein Typ, aber sein Charakter hat mich angezogen. Er hat viel für mich gemacht und war immer für mich da. Vielleicht hatten wir auch deshalb ein gutes Sexualleben.

Seit etwa vier Monaten sehe ich die Dinge aber völlig anders. Ich habe eine Nachricht entdeckt, in der er eine „Bekannte“ angeschrieben und ihr ein Treffen vorgeschlagen hat, das sie abgelehnt hat. Das war für mich ein großer Schock. Er hat alles verheimlicht, ich kannte diese Frau nicht, und als ich ihn darauf angesprochen habe, war er einfach still und wollte nichts darüber erzählen. Seitdem stören mich so viele Dinge an ihm. Ich merke immer mehr, dass er einfach nicht mein Typ ist. Ich habe mich damals für ihn entschieden, so wie er ist, nicht wegen seines Aussehens, sondern wegen seines Charakters und seiner Ehrlichkeit. Er hatte vor mir noch nie eine Freundin, und ich habe das Gefühl, dass er mit dieser Sache einfach alles kaputt gemacht hat.

Wenn jetzt etwas nicht klappt, zum Beispiel wenn er unpünktlich ist (was sehr oft passiert), bin ich sofort genervt und wütend. Ich fühle mich emotional nicht mehr wirklich in die Beziehung involviert. Er sucht weiterhin meine körperliche Nähe, aber mittlerweile ekelt mich der Gedanke daran eher an. Ich habe einfach kein Bedürfnis mehr nach Intimität mit ihm, obwohl unser Sexualleben früher gut war. Ich weiß nicht, ob das nur eine Phase ist oder ob meine Gefühle tatsächlich verschwunden sind.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Hat jemand schon einmal etwas Ähnliches erlebt?


r/beziehungen • • 16h ago

Seine Zuneigung zu mir hat sich verändert und ich bin verzweifelt

0 Upvotes

(Wegwerfaccount bzw. privater Account, den niemand kennt)
Hab den Text nach dem Schreiben an ChatGPT gegeben, um (Rechtschreib-)Fehler zu korrigieren und
(EDIT) ihn etwas zu kürzen.

Ich (W22) bin mit meinem Freund (M30) seit etwas mehr als zwei Jahren zusammen. Am Anfang konnten wir beide wirklich unser Glück nicht glauben. Wir waren so unfassbar glücklich, einander gefunden zu haben, und es waren für uns beide die intensivsten Gefühle, die wir jemals gefühlt hatten. Perfekte Love Story.

Was mir schon immer sehr wichtig ist, sind Words of Affection. Sprich Komplimente, gesagt zu bekommen, was man am anderen schätzt, dass man einander liebt etc. So fühle ich mich am meisten geliebt. Ich habe ihm auch direkt am Anfang kommuniziert, dass diese „Kleinigkeiten“ für mich unglaublich wichtig sind und dass ich mir wünsche, dass diese nicht mit der Zeit abflachen. Für mich sind es eben diese kleinen Sachen, die einem den Alltag versüßen und die Romantik aufrechterhalten.
Am Anfang hat er mir jedes Mal, wenn er mich gesehen hat, direkt gesagt, wie wunderschön er mich findet. Immer ein „Wooow“ oder Ähnliches. Auf jedes Bild, das ich ihm geschickt oder in meiner Story gepostet habe, hat er mit Begeisterung reagiert und mich wirklich wie eine wunderschöne, begehrte Lady fühlen lassen.

Mittlerweile ist davon kaum noch etwas übrig. Auf meine Fotos oder Storys reagiert er schon lange nicht mehr und wenn wir uns sehen, habe ich oft das Gefühl, er bemerkt mein Erscheinungsbild nicht mal. Manchmal frage ich dann: „Findest du mich nicht hübsch?“ Und dann kommt ein „Doch“ oder „Ja, hab ich gemerkt, aber irgendwie nicht gesagt“.
Ich mache mich jedes Mal wieder hübsch, in der Hoffnung, dass er es diesmal vielleicht bemerkt und mir zeigt, dass er mich noch begehrt. Aber meistens werde ich enttäuscht. Klar, ganz selten kommen noch Komplimente von ihm, aber diese Momente sind einfach selten geworden.

Wenn ich anspreche, dass mir diese Zuneigung fehlt und er das früher doch auch gemacht hat, kommt meistens, dass er sich ja nicht verstellen kann. Er sei einfach nicht der Mensch, der ständig sagt, wie sehr er mich liebt oder wie schön er mich findet. Wenn ich dann sage: „Aber früher hast du das doch auch gemacht“, meint er: „Ja, dann hab ich mich wohl verändert.“

Jetzt kommt aber die andere Seite:
Mein Freund macht wirklich unglaublich viel für mich. Ich glaube, seine Love Language ist einfach Acts of Service. Er arbeitet Vollzeit, hat zusätzlich einen Minijob und verfolgt noch ein eigenes Ziel, mit dem er morgens und abends stundenlang beschäftigt ist. Er hat also wirklich sehr viel um die Ohren und setzt sich selbst auch unglaublich unter Druck.

Trotzdem findet er immer Zeit, Dinge für mich zu tun. Er repariert mir alles, hat seine Wohnung so umgestaltet, dass ich mich dort wohlfühle, und mir sogar einen eigenen Schminkbereich eingerichtet, ohne dass ich ihn darum gebeten habe. Er bezahlt gerne für mich und fährt mich auch mal nachts irgendwo abholen, selbst wenn er dafür drei Stunden fahren muss und am nächsten Tag früh arbeiten muss.

Also wirklich keine Selbstverständlichkeiten.
Und ich sehe das auch alles und schätze es unglaublich sehr. Ich weiß, dass er mich liebt, und ich glaube ihm auch, dass ich das Wichtigste für ihn bin.

Aber aus irgendeinem Grund steht diese verbale und körperliche Zuneigung bei mir einfach an erster Stelle. Dass er mir sagt, dass er mich liebt, wie hübsch er mich findet, mich von sich aus küsst oder in den Arm nimmt. Und wenn mir diese Sachen fehlen, dann fühle ich mich einfach nicht richtig geliebt, egal wie viel er sonst für mich macht.
Dadurch haben wir mittlerweile eine ziemlich schwierige Dynamik entwickelt.

Wenn ich diese Sachen anspreche, fühlt er sich unter Druck gesetzt. Er sagt, dass er so viel für mich macht und ich eine Art Strichliste darüber führe, was er macht und was nicht. Es ist auch schon öfter passiert, dass wir einen wunderschönen Tag miteinander hatten, an dem er sich richtig viel Mühe gegeben hat, und ich am Ende trotzdem irgendwas angesprochen habe, was mir gefehlt hat. Und ich kann verstehen, warum sich das für ihn unglaublich unfair anfühlt. Als wären alle anderen Sachen, die er gemacht hat, plötzlich nichts mehr wert.

Mittlerweile hat er dadurch wohl auch Angst, irgendwas falsch zu machen, weil ich dann wieder etwas bemängeln könnte. Und ich möchte wirklich nicht, dass er sich so fühlt. Ich spreche diese Sachen ja nicht an, um ihn zu stressen, sondern weil sie mir wirklich fehlen.
Wir sind auch in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen. Ich studiere momentan eher auf Easy Mode und habe dementsprechend viel Zeit, mir Gedanken über unsere Beziehung zu machen. Er hingegen ist fast den ganzen Tag beschäftigt. Natürlich habe ich auch eigene Hobbys und Freunde, aber ich vermisse ihn und seine Zuneigung trotzdem.

Ein anderes Beispiel ist das Telefonieren. Wir haben uns mittlerweile seit über einer Woche nicht gesehen und er kommt nicht von selbst auf die Idee, mich mal anzurufen. Als ich das angesprochen habe, meinte er: „Ich bin halt nicht so der Telefonmensch, sorry Baby.“ Gleichzeitig telefoniert er aber regelmäßig mit seinen Freunden über Discord, was seiner Meinung nach etwas anderes ist.

Auch während meines Auslandssemesters hat er mich kein einziges Mal von sich aus angerufen. Er meinte damals, dass er, wenn wir telefonieren, lieber richtig lange mit mir sprechen möchte, was wegen der Zeitverschiebung schwierig war. Und ich denke mir dann halt: Lieber telefonierst du gar nicht mit mir, anstatt wenigstens mal kurz meine Stimme zu hören?

Ich weiß, dass er mich liebt, aber genau solche Sachen verstehe ich einfach nicht.
Mittlerweile sitze ich deswegen teilweise zu Hause und weine. Gleichzeitig möchte ich es nicht ständig wieder ansprechen, weil ich weiß, dass er sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt. Er möchte unbedingt sein eigener Mensch bleiben und sich nicht vorschreiben lassen, wie er zu sein hat. Ich hingegen würde wirklich alles versuchen, wenn er mir sagen würde, dass ihm etwas in unserer Beziehung fehlt.

Ich frage mich mittlerweile, ob ich für ihn vielleicht einfach zu selbstverständlich geworden bin, weil ich fast immer erreichbar bin. Aber ich möchte auch keine Spielchen spielen oder mich absichtlich rar machen, damit er mir wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt. Ich möchte doch einfach, dass diese Sachen von ihm selbst kommen.
Gleichzeitig hinterfrage ich mich auch selbst. Ich habe ein ziemlich konkretes Bild davon, wie mein perfekter Partner sein sollte, und ich glaube, dass ihn das unter Druck setzt. Manchmal frage ich mich sogar, ob ich, wenn ich all diese Zuneigung bekommen würde, die mir gerade so fehlt, nicht einfach etwas anderes finden würde, das mich stört.
Ich möchte wirklich nicht undankbar sein. Ich liebe an ihm, dass er so ein ernsthafter Mensch ist und so viel für mich tut. Aber ich weiß einfach nicht, wie wir aus dieser Dynamik wieder rauskommen sollen.
Ich frage mich, ob meine Erwartungen unrealistisch sind, ob ich an mir arbeiten muss oder ob wir einfach zu unterschiedliche Bedürfnisse haben. Vor allem denke ich mir: Wenn es jetzt schon so ist, wie wird es dann erst in zehn Jahren sein?

Ich bitte wirklich um Ratschläge, eure Gedanken und Perspektiven dazu. Ich möchte auch mein eigenes Verhalten reflektieren und verstehen, wie wir da wieder auf einen gemeinsamen Nenner kommen können.

TL;DR: Mein Freund und ich sind seit über zwei Jahren zusammen. Früher hat er mir unglaublich viel Zuneigung durch Komplimente und romantische Gesten gezeigt, mittlerweile kaum noch. Er macht aber weiterhin unglaublich viel für mich und zeigt seine Liebe vor allem durch Acts of Service. Trotzdem fühle ich mich oft nicht richtig geliebt. Wenn ich das anspreche, fühlt er sich unter Druck gesetzt. Ich weiß nicht, ob meine Erwartungen unrealistisch sind oder wie wir aus dieser Dynamik wieder rauskommen sollen.


r/beziehungen • • 1d ago

Bindungsangst überwinden

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Hallo zusammen,
ich wollte mal fragen, ob jemand ähnliche Erfahrungen mit Bindungsangst bzw. einem starken Nähe-Distanz-Muster gemacht hat und vielleicht ein paar Tipps oder Erfahrungen mit mir teilen kann.
Ich bin 26 und seit etwas mehr als zwei Jahren mit meinem Partner (30) zusammen. Seit einem Jahr wohnen wir zusammen.
Bei mir gibt es ein Muster, das sich bisher durch alle meine Beziehungen gezogen hat. Meine Beziehungen gingen nie länger als ungefähr zwei Jahre. Meistens fing es nach ca. 1–2 Jahren an: Meine Gefühle wurden plötzlich weniger, mein Nervensystem war gefühlt ständig auf Hochtouren, Kleinigkeiten am Partner haben mich extrem genervt und ich hatte immer mehr das Bedürfnis nach Abstand.
Bei meinen früheren Beziehungen muss ich allerdings rückblickend sagen, dass die Partner rational gesehen wahrscheinlich tatsächlich nicht richtig zu mir gepasst haben. Bei meinem jetzigen Partner empfinde ich das anders. Wenn ich versuche, die Situation unabhängig von meinen momentanen Gefühlen zu betrachten, denke ich wirklich, dass er der Richtige für mich sein könnte und wir sehr gut zusammenpassen. Genau deshalb möchte ich diesmal nicht einfach wieder gehen, wenn dieses alte Muster auftaucht.
Nähe war für mich schon immer schwierig. Ich bin sehr freiheitsliebend, introvertiert und brauche viel Zeit und Raum für mich. Meine früheren Partner habe ich meistens nur einmal unter der Woche und einmal am Wochenende gesehen. Mehr ging von meiner Seite aus kaum.
Bei meinem jetzigen Partner war es am Anfang genauso. Auch beim Thema Zusammenziehen habe ich sehr lange alle möglichen Ausreden und Gründe gefunden, warum es nicht gehen könnte. Gleichzeitig hat er es irgendwie geschafft, dass ich ganz langsam immer mehr Nähe zulassen konnte.
Erst konnten wir uns häufiger sehen, irgendwann dann jeden Tag, wobei ich selbst da die gemeinsame Zeit teilweise noch begrenzen musste. Und schließlich habe ich mich sogar darauf eingelassen, mit ihm zusammenzuziehen. Mittlerweile wohnen wir seit einem Jahr zusammen und grundsätzlich funktioniert das auch.
Jetzt ist allerdings genau das passiert, wovor ich irgendwie Angst hatte: Nach etwas mehr als zwei Jahren scheint mein altes Muster wieder voll da zu sein.
Ich fühle momentan sehr wenig, mein Nervensystem ist gefühlt ständig angespannt und ich kann seine Nähe teilweise kaum zulassen. Kleinigkeiten nerven mich plötzlich, ich möchte Abstand und auch meine sexuelle Lust hat deutlich abgenommen. Ich kenne auch von mir, dass ich manchmal Streit anfange oder unbewusst Distanz zwischen uns schaffe. Gleichzeitig weiß ich, dass ich in anderen Phasen sehr liebevoll sein und seine Nähe auch genießen kann.
Dazu kommt, dass ich mich in der Beziehung teilweise extrem eingeengt fühle, obwohl mein Partner mir objektiv betrachtet überhaupt keinen Grund dafür gibt. Er schränkt mich nicht ein und lässt mir meine Freiheiten. Trotzdem fühlt es sich innerlich manchmal so an, als würde mir die Beziehung die Luft zum Atmen nehmen.
Teilweise entwickeln sich sogar richtige Abneigungs- oder Ekelgefühle gegenüber ganz normalen, alltäglichen Dingen, die für andere Paare wahrscheinlich selbstverständlich sind. Zum Beispiel gemeinsam aufzustehen, zusammen einzuschlafen oder einfach nur den normalen Beziehungsalltag miteinander zu teilen. Auch die Ruhe und Beständigkeit in unserer Beziehung machen mich manchmal regelrecht verrückt, obwohl ich mir genau diese Sicherheit eigentlich immer gewünscht habe.
Ich merke außerdem, dass ich Nähe teilweise regelrecht scheue und Liebe irgendwie eher mit Leistung verbinde. Es fällt mir schwer, Liebe einfach anzunehmen oder zuzulassen, ohne das Gefühl zu haben, etwas dafür tun oder leisten zu müssen. Als wäre Liebe für mich etwas, das man sich erst verdienen muss, anstatt etwas, das einfach da sein darf.
Das Schwierige ist, dass sich der Gefühlsverlust in dem Moment natürlich total real anfühlt. Gleichzeitig sehe ich dieses offensichtliche Muster: Wieder passiert es ungefähr nach derselben Beziehungsdauer wie bei meinen vorherigen Beziehungen. Nur möchte ich diesmal nicht wieder alles beenden, einen neuen Partner kennenlernen und dann nach 1,5–2 Jahren möglicherweise wieder genau am selben Punkt stehen.
Ich möchte dieses Muster wirklich durchbrechen und herausfinden, was dahintersteckt. Ich habe zum Glück bald einen Therapieplatz und in ein paar Wochen geht es los. Bis dahin würde mich aber sehr interessieren, ob jemand von euch etwas Ähnliches erlebt hat.
Kennt jemand dieses Gefühl, dass nach zunehmender Nähe bzw. nach längerer Beziehungsdauer plötzlich die Gefühle wie abgeschaltet sind und der Partner einen auf einmal extrem schnell nervt? Vielleicht auch verbunden mit innerer Unruhe, Rückzug und weniger sexueller Lust?
Hat jemand es geschafft, so ein Muster zu durchbrechen und wieder mehr Nähe und Gefühle zuzulassen, ohne direkt die Beziehung zu beenden? Was hat euch dabei geholfen?
Ich könnte dazu noch viel mehr schreiben, aber das ist erstmal die grobe Zusammenfassung. :)
PS: Mir ist durchaus bewusst, woher dieses Muster vermutlich kommt: aus meiner Kindheit. Ich kann viele meiner Reaktionen und Schwierigkeiten mit Nähe darauf zurückführen. Trotzdem fällt es mir unglaublich schwer, diese Muster im Hier und Jetzt zu verändern, selbst wenn ich sie rational verstehe.


r/beziehungen • • 1d ago

Umgang mit Familie des Partners

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Hi,

Ich brauch ein paar Ideen oder Eindrücke zur Hilfe mit der Situation zwischen mir und der Familie meines Partners.

Zu den Fakten:

- Ich w(22) und mein Partner m(26) überlegen nächstes Jahr zusammenzuziehen

- Er hat das Haus seiner Eltern abgekauft

- Seine jüngere Schwester wohnt noch bei ihm

Die Situation:

Mein Partner war vor knapp 2 Monaten sehr krank als wir in den Urlaub starten wollten. Ich bin Samstags zu ihm gefahren, hatte vorher eingekauft für die Fahrt etc. Als ich bei ihm angekommen bin habe ich dann festgestellt, dass es deutlich schlimmer um ihn steht als ich Ursprünglich angenommen hatte. Ich wollte ihn dann erstmal zur nächsten Bereitschaftspraxis fahren, die ist leider 1,5h von seinem Wohnort entfernt. Er wurde direkt in die angrenzende Notaufnahme geschickt und hatte noch in der Nacht eine Not-OP.

Ich bin dann erstmal zu ihm gefahren, um am nächsten Tag ein paar Sachen zu packen, die ich ihm bringen kann. Im Bett war ich dann ca 3Uhr morgens und war gegen 8Uhr wieder wach um für ihn zu packen und dann zu ihm zu fahren.

Ich hab seine Familie, Eltern + Schwester, gebeten die Einkäufe wegzuräumen, da ich nicht wollte, dass irgendwas verdirbt oder im Weg steht.

Aufgrund mehrerer Psychischer Probleme bei mir konnte ich durch den Stress fast die ganze Woche nichts essen bzw. nichts bei mir behalten. Seine Familie war fast jeden Abend da, haben gekocht und wollten auch immer, dass ich mit esse, was ich wegen Übelkeit abgelehnt habe.

Am Ende der Woche wollte ich dann mal Toast und leichtes Essen zubereiten und habe festgestellt, dass ca 50% der Sachen, die ich gekauft hatte nicht mehr da waren. Dazu waren die fehlenden Produkte auch noch die teuersten des ganzen Einkaufs.

Das habe ich meinem Freund erzählt bzw. mich bei ihm etwas ausgeheult, da ich auch nicht in Geld schwimme und mich auf einige der Sachen gefreut hatte.

Er hat seine Familie noch aus dem Krankenhaus darauf Aufmerksam gemacht, dass damit eine meiner Grenzen überschritten wurde. Ich war nach dieser einen Woche auch wieder bei mir und habe ihn von meinem Wohnort aus jeden Tag besucht.

Seine Eltern habe ich seit dieser Woche nicht mehr gesehen, da er auch über 5 Wochen im Krankenhaus verbracht hat.

Als ich ihn aus dem Krankenhaus nach Hause gebracht habe, habe ich ein Schreiben seiner Schwester gefunden, in dem sie mir quasi untersagt jemals dort einzuziehen, wenn ich mich nicht bei ihren Eltern entschuldige.

Jetzt fühle ich mich nicht mehr geborgen, wenn ich ihn besuche und auch die Entschuldigung, die gefordert wird kann ich nicht verstehen. Warum genau ich mich entschuldigen soll, weiß ich bis heute nicht und habe dies somit auch nicht getan.

Seine Schwester hat auch versucht eine "Hausordnung" zu schreiben, die nur auf ihren Wünschen beruht und nie mit meinem Partner abgesprochen wurde.

Auch mit gemeinsam genutzten Dingen wird nicht ordentlich umgegangen (Kratzer in 3 Wochen alten Pfannen, nur mein Partner kümmert sich um Haus und gemeinsam genutzten Wohnraum).

Seine Eltern lagern noch einige Sachen bei ihm, haben ein "eigenes" Zimmer, was eigentlich ein Gästezimmer ist und kommen teilweise unangekündigt vorbei.

Ich sollte wahrscheinlich noch erwähnen, dass ich seine Schwester für verzogen und Weltfremd halte, da sie immernoch Mietfrei bei ihrem Bruder wohnt, Geld aus dem Fenster wirft und sich gleichzeitig beschwert, dass sie wenig Geld hat. Auch behauptet sie sehr viel Erwachsener zu sein als mein Partner, was ich allein bei der Umsetzung dies als Aussage zu tätigen als kindlich oder "Kindergartenverhalten" interpretiere.

Mit seinen Eltern hatte ich davor immer ein gutes Verhältnis, auch wenn sie aus meiner Sicht zu oft bei ihm übernachten (ca 1x /Woche). Als introvertierte Person stresst es mich, dass ich seine Eltern häufiger sehe als meine eigenen.

Edit: Ich kann nicht alles Essen, da es zu medizinischen Notfällen bei mir kommen kann, wenn ich etwas falsches/kontaminiertes zu mir nehme. Dementsprechend auch der Einkauf für den Urlaub, damit ich im Ausland wenigstens was dabei habe, falls ich in Restaurants etc. nichts für mich finden sollte. Das ich diese Einschränkung habe ist bekannt, da es auch bei vorherigen Feiern etc. schon dazu gekommen ist, dass ich mein eigenes "Notfall-Pack" gegessen habe.


r/beziehungen • • 2d ago

Partner hat während unserer Datingphase F+ mit Kollegin gestartet - Mache ich eine Mücke zu einem Elefanten?

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Hallo Zusammen!

Mein Freund (M29) und ich (W22) sind seit Januar 2025 ein Paar. Im November 2024 lernten wir uns, nachdem wir uns jahrelang nur vom Sehen kannten, so richtig kennen. Wir verabredeten uns zum gemeinsamen Kochen oder schauten Filme, trafen uns auf Weihnachtsmärkten etc. Zugegeben, wir waren beide sehr schüchtern beieinander, aber für mich war klar, dass wir uns daten und ich kommunizierte, dass ich gerne herausfinden möchte, was aus uns werden kann. Auch er schrieb Freunden, er wolle sehen, ob es mit uns tiefer gehen kann.

Anfang Januar haben wir dann das 1. Mal miteinander geschlafen. Ich stellte kurz davor klar, dass ich gerne eine ernste Beziehung mit ihm führen möchte, weil ich eigentlich nur mit Beziehungspartner schlafe. Er stimmte zu.

Als ich das nächste Mal bei ihm war, beichtete er mir, dass er parallel etwas am Laufen hatte mit einer Arbeitskollegin(W32), er es aber nach unserem 1. Mal sofort beendet hätte. Ich sagte zuerst nur "Okay" und wollte nicht weiter darauf eingehen.

Damals war ich gerade 1 Jahr von meinem Ex-Freund getrennt, welcher mich mehrfach betrogen hatte und generell moralisch ein Abgrund tiefer Mensch war. Ich dachte also aus Selbstschutz frage ich nicht genauer nach, denn ich wollte mein Herz durch Unwissenheit vor erneuten Verletzungen schützen. (Ich weiß, total doof.)

Nun ja.. vor ca. 2 Wochen kamen wir auf seine Vergangenheit zu sprechen. Er zählte seine vergangenen Freundinnen und Flings auf und bezeichnete die F+ mit besagter Kollegin als "Ausrutscher". Seine Wortwahl lies mich stutzig werden, weil sie ja impliziert, dass er weiß, er hat etwas falsch gemacht. Ich hakte also nach.

Er erzählte mir, er hatte sie damals bei der Weihnachtsfeier Mitte Dezember 2024 mit nach Hause genommen und daraus wurden mehrere regelmäßige Treffen.

Ich dachte die ganze Zeit, er hatte die F+ schon länger am laufen, auch bevor wir uns kennenlernten. Ich stellte mir vor er lernte dann mich kennen, entschied sich etwas Ernstes mit mir zu führen und beendete die F+. Das wäre für mich noch okay gewesen. Aber Nein, er hat während unserer Datingzeit sich bewusst dazu entschieden, sie auch noch schnell mitzunehmen. Für mich ist das ein absolutes No-Go. Wenn ich jemanden date, dann bin ich exklusiv mit dieser Person. Trotzdem weiß ich, dass es meine Schuld ist, nicht genauer nachgefragt zu haben.

Weil ich mich verletzt fühlte, fing ich an zu weinen. Er sagte, ich sollte mich mal in seine Lage versetzen. Er war 7 Jahre single und auf einmal hatte er 2 Frauen, die was von ihm wollten. (Er war zwar 7 Jahre in keiner offiziell festen Beziehung aber hatte mehrere F+, die teilweise jahrelang gingen. Zusätzlich meinte er, Menschen die in F+ sind, sind einfach nur "zu dämlich" um es offiziell zu machen. Deswegen ist das keine Ausrede für mich.) Ich entgegnete, ich hätte mir einfach gewünscht, dass er uns mehr Zeit gegeben hätte. Schließlich haben wir ja 3 Wochen später auch schon miteinander geschlafen. (Für mich persönlich ist das sehr schnell.) Er sagte er war damals total überfordert und wusste nicht, was er machen sollte. Aber das ist doch selbstverursachter Stress? - Die Konsequenzen deines eigenen Handelns. Er hat sich doch selber in diese Lage gebracht.

Das alles bröckelt ganz schön an dem Bild, was ich von ihm hatte. Ich kann seitdem an nichts anderes mehr denken. Ich bin mir unsicher, ob ich daraus ein zu großes Ding mache, aber ich finde es halt einfach verwerflich. Ich habe was Beziehungen angeht einen starken Moralkompass entwickelt, hauptsächlich wegen meiner schlimmen Ex-Beziehung. Gleichzeitig impliziert sein Wortwahl, es als "Ausrutscher" zu betiteln, dass er es ja auch als etwas Falsches ansieht, obwohl er versucht sein Verhalten zu verteidigen.

Gestern abend habe ich ihm erneut gesagt, dass mich die Sache beschäftigt und mich zurück gezogen. Jedes Mal wenn ich ihm gegenüber Liebe empfinde kommen diese Gedanken wieder. Dann bin ich einfach nur noch unglaublich enttäuscht von ihm. Ich weiß, dass wenn ich es damals schon so detailreich erfahren hätte, aus uns nichts geworden wäre. Jetzt sitze ich aber schon bald 2 Jahre im Boot und hab die Befürchtung, da nicht mehr drüber hinweg zu kommen, obwohl wir beide so glücklich waren miteinander. Dieses kleine Detail, was ich erst jetzt erfahren habe, verändert für mich irgendwie alles.

-Ich hoffe das war alles nicht zu durcheinander erzählt. Ich weiß nicht genau, was ich mir durch dem Post erhoffe aber vielleicht hilft es, andere Sichtweisen zu hören. :)

Nachtrag: Danke für eure zahlreichen Antworten, das gibt mir ordentlich Stoff zum Nachdenken. Ich möchte kurz klarstellen: Ja, ich habe diese Exklusivität nur angenommen, sie aber nicht kommuniziert. Das ist mein Fehler/meine Schuld und die Konsequenz daraus bade ich gerade aus. Doch dann hätte ich mir auch von seiner Seite gewünscht zu kommunizieren, dass er parallel etwas mit einer anderen hat, bevor wir miteinander geschlafen haben. Hätte ich es nämlich davor erfahren, hätte ich mich nicht auf ihn eingelassen.


r/beziehungen • • 1d ago

Mein Ex belästigt mich bis heute, was tun?

14 Upvotes

Ich (F33) habe mich im Jahr 2023 von meinem
Ex (damals M34) getrennt. Die Trennung war übel, weil er es nicht akzeptiert hat und sich geweigert hat, meine Wohnung zu verlassen. Ich musste damals die Polizei rufen, damit er es endlich kapiert hat.

Bei seinem Auszug hat er mich auch noch beklaut, weshalb ich Anzeige gegen ihn erstattet habe. Also super viel Drama. Seitdem hat der 3 meiner Freunde kontaktieret, um wieder zu mir Kontakt aufzunehmen, weil ich ihn überall blockiert habe.

Jetzt hat er mich von seinem neuen diensthandy aus kontaktiert und gefragt, wie es mir geht, weil meine Freunde ihn alle blockiert haben. Natürlich habe ich nicht geantwortet und ihn direkt wieder blockiert:

Da er seit 3 Jahren nach der Trennung versucht Kontakt aufzunehmen, überlege ich ihn anzuzeigen.

Hätte so eine Anzeige überhaupt Sinn? Wie werde ich ihn entgültig los?


r/beziehungen • • 1d ago

Unterschiedlicher Ordnungssinn – wie damit umgehen?

17 Upvotes

Ich (M) und meine Freundin sind beide Ende Zwanzig. Wir sind seit vier Jahren zusammen und wohnen getrennt. Und wir haben ein Problem. Oder besser gesagt: Ich habe ein Problem. Und zwar haben wir beide einen extrem unterschiedlichen Sinn für Ordnung und Sauberkeit. Ich bin sehr penibel und reinlich, während sie das Chaos in Person ist und echt große Probleme damit hat, ihren Haushalt zu führen.

Sie registriert nicht, dass der Boden voller Staub und Haare ist. Wenn ihr in der Küche etwas runterfällt und ich es nicht für sie entsorge, bleibt es tagelang liegen. Die Kleidung liegt in Haufen im Schlafzimmer rum usw. Wir haben schon öfter darüber geredet und sie weiß, dass sie sehr unordentlich ist. Irgendwann hat sie mir gestanden, dass sie es von zu Hause nicht anders kennt und ihr nicht beigebracht wurde, wie man putzt und einen ordentlichen Haushalt führt. Ich weiß auch, dass sie sich dafür schämt. Ich muss auch sagen, dass sie sich seit etwa einen Jahr – für ihre Verhältnisse – doch Mühe gibt. Dennoch ist das noch meilenweit von dem Sauberkeitsgrad entfernt, bei dem ich mich wohlfühle.

Ich weiß, dass, egal wie sehr sie sich anstrengt und Mühe gibt, sie nie auf ein Level kommen wird, mit dem ich zufrieden wäre. Ich helfe ihr auch, wo ich kann und wo sie mich lässt, da sie große Probleme damit hat, Hilfe anzunehmen. Ich bringe zum Beispiel immer den Müll runter, wenn ich bei ihr bin, obwohl das ja wirklich nicht meine Aufgabe ist. Irgendwo habe ich mich aber schon damit abgefunden, dass bei einer späteren gemeinsamen Wohnung 90% des Haushalts an mir hängen bleiben werden.

Schon jetzt putze ich manchmal heimlich bei ihr, wenn sie zum Beispiel für ein paar Stunden weg ist und ich bei ihr bin. Einfach, weil ich mich unwohl fühle und es nicht mehr aushalte. Das Verrückte für mich ist: Ihr fällt es nicht mal auf. Ihr fällt nicht auf, dass die ganzen Wollmäuse und Haare weg sind, dass das Badezimmer geputzt ist usw. Das geht einfach nicht in meinen Kopf. Sie scheint wirklich gar keinen Blick für sowas zu haben und den Schmutz nicht zu bemerken.

Ich habe aber große Sorgen, dass dieses Thema bei einem gemeinsamen Haushalt eine sehr große Belastung für die Beziehung wäre. Schon jetzt fühle ich mich oft wie eine Mutter, die hinter ihrem unordentlichen Teenager Sohn alles aufräumen muss. Ich habe einen Job, der mich wirklich fordert, aber gutes Geld einbringt. 50h/Woche ist nicht selten. Sie arbeitet nur 30h. Wenn ich mir vorstelle, dass ich trotz so viel mehr Arbeitszeit auch noch den Haushalt quasi alleine schmeißen soll, kriege ich Bauchschmerzen. Ich weiß einfach, dass das, egal wie sehr sie sich bemüht, zu Spannungen führen wird.

Gibt es hier irgendjemanden, der in einer Beziehung ähnliches erlebt hat oder erlebt? Egal, aus welcher Perspektive. Ich bin für jeden Rat dankbar.

Ich liebe sie und möchte die Beziehung mit ihr. Doch dieses Thema bereitet mir mit Blick auf die Zukunft immer größere Sorgen.


r/beziehungen • • 1d ago

mein (32) Freund (34) verbreitet wegen "Geldsorgen" schlechte Laune

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throwaway-Account

Hey,

ich bin W32 und mein Freund ist M34. Wir sind seit 12 Jahren zusammen. Es geht darum, dass er absolut down ist, weil er denkt, dass er im Berufsleben versagt hat, weil seine Freunde mit ähnlichem Werdegang teilweise deutlich mehr verdienen (wir haben alle studiert). Er verdient netto 2500 € und die Freunde mit denen er sich vergleicht, sind bei 3500 bis 4000 €. Also keine Millionäre. Das führt dazu, dass er mittlerweile grundsätzlich die meiste Zeit schlecht gelaunt ist. Ein anderer Job ist auch keine Lösung, weil unsere Freunde auch über die Jahre aufgestiegen sind und ein Neuanfang erstmal bedeutend weniger Geld bedeuten würde. Auf meine Frage, wie lang das noch so gehen soll, antwortet er, dass wenn dieses Problem gelöst, ist sein Leben perfekt, aber bis dahin ist es der letzte Müll. Dadurch fühle ich mich wiederum angegriffen, weil er nur wegen diesen blöden Zahlen seine und unsere Lebensfreude wegwirft.

Dazu muss ich sagen, ich finde das schade, weil wir abgesehen davon, die gleiche Weltsicht haben. Wir wollen beide keine Kinder, geben beide nichts auf eine Ehe, sind ständig auf reisen (dieses Jahr bisher 5 mal) und haben auch ansonsten die gleichen Ansichten. Er kann nicht mal sagen, wozu er dieses Geld benötigen würde, weil wir uns schon jetzt alles leisten können. Kennt jemand eine solche Einstellung von seinem Partner oder seiner Partnerin und hat Lösungsvorschläge? Keine Ahnung, ob das eine Midlifecrisis oder sonstwas ist.


r/beziehungen • • 1d ago

Ich bin psychisch schwer krankt und weiss nicht, ob ich mich von meinem Partner trennen soll, damit er ein besseres Leben führen kann.

6 Upvotes

Seit Jahren leide ich unter einer Panik- und Angststörung, insbesondere aber unter einer ausgeprägten Zwangsstörung. Mein Partner 34m hat mich 31w bereits mit diesen Schwierigkeiten kennengelernt(vor fast 7 Jahren), aber ich glaube, dass weder er noch ich damals wirklich verstanden haben, was das bedeutet. Während der Coronazeit sind meine Symptome dann richtig stark ausgebrochen und haben mein Leben zunehmend bis heute leider stark beeinträchtigt.

Seither versuche ich alles, um meine Situation zu verbessern, was leider (ich bin so so enttäuscht von mir selber!) irgendwie aber nicht wirklich viel verbessert hat. Ich mache Therapie, arbeite weniger und habe schon so vieles ausprobiert und bleibe weiterhin dran. Leider ist es trotzdem noch immer sehr oft sehr sehr sehr schwer. Das tut mir vor allem für meinen Partner leid, weil die Angst und die Zwänge jeden Tag so viel Raum einnehmen, dass er unweigerlich stark davon mitbetroffen ist.

Ich habe das Gefühl, eine absolute Belastung zu sein und ein Mensch, von dem man sich eigentlich befreien müsste. Obwohl ich nichts dafür kann, dass es mir so geht, fällt es mir schwer, damit umzugehen, dass der Mensch, den ich am meisten liebe, diese schwierigen Zeiten mit mir durchlebt. Ich habe das Gefühl, dass er ohne mich ein leichteres und glücklicheres Leben führen würde.

Vor einigen Jahren habe ich ihn einmal gefragt, ob er schon über eine Trennung nachgedacht habe. Er antwortete ehrlich, dass ihm dieser Gedanke einmal gekommen sei. Ich war ihm dankbar für seine Ehrlichkeit und habe ihm damals auch gesagt, dass er mich nicht einfach aushalten müsse und jederzeit für sich selbst entscheiden dürfe und solle.

In letzter Zeit habe ich ihn oft wieder gefragt, ob er solche Gedanken hat. Er sagte nein. Er sagte, dass er sein Leben mit mir verbringen möchte. Trotzdem frage ich mich, zu welchem Preis er das tut und wie viel er dafür aushalten muss.

Ich sage ihm sehr oft, dass er sich trotz seiner Liebe zu mir auch für sich selbst entscheiden darf. Dass er sich Gedanken machen soll und dass alle Erkenntnisse und Gefühle, die dabei entstehen, in Ordnung und gesund sind. Ich wäre traurig, wenn er sich trennen würde, aber ich könnte es verstehen, akzeptieren und vor allem nachvollziehen. Aber er sagt, dass er das nicht möchte.

Trotzdem denke ich so oft darüber nach, mich von ihm zu trennen, damit ich ihm ein besseres Leben ermöglichen kann. Ich habe das Gefühl, dass ich Ballast bin und er ohne mich besser dran wäre.

Ich liebe ihn und möchte, dass er glücklich ist. Gleichzeitig weiss ich nicht, ob es richtig ist, an der Beziehung festzuhalten, wenn meine Erkrankung ihn so stark mitbelastet. Ich frage mich, ob ich ihn loslassen sollte, damit er ein Leben führen kann, das er verdient.

Ich habe auch extrem Angst, dass er sich nicht getraut zu gehen, weil er Angst hat, dass ich das Leben ohne ihn nicht packe und im schlimmsten Fall etwas antun könnte. Aber alles was ich möchte ist das es ihm gut geht. Nach einer Trennung würde ich lernen damit um zu gehen und vielleicht ist es ja eifacher, wenn ich weiss, dass ich nicht für jemanden anderes Stark sein musss.


r/beziehungen • • 2d ago

Ich liebe meinen Freund, aber ich vermisse es, alleine in unserer Wohnung zu sein

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Ich (w29) bin seit 5 Jahren mit meinem Freund (m31) zusammen, seit 3 Jahren wohnen wir zusammen.

Wir haben eigentlich eine wirklich gute Beziehung. Streiten selten, teilen uns den Haushalt, unternehmen gerne Sachen zusammen. Ich bin auch nach fünf Jahren noch froh, wenn ich abends nach Hause komme und er da ist.

Und trotzdem wünsche ich mir inzwischen manchmal, dass er einfach mal nicht da wäre.

Mein Freund arbeitet seit ungefähr sieben Monaten komplett im Homeoffice. Vorher war er jeden Tag im Büro und meistens erst gegen 19 Uhr zu Hause. Ich komme normalerweise gegen 17 Uhr von der Arbeit.

Diese zwei Stunden alleine waren für mich irgendwie heilig, ohne dass ich das damals überhaupt gemerkt habe.

Ich hab Musik aufgedreht, irgendwelche Sachen vor mich hingesungen, manchmal einfach eine Stunde auf dem Sofa gelegen und absolut nichts gemacht. Kein Gespräch, keine Fragen, keine Rücksicht darauf, ob jemand anderes gerade seine Ruhe haben möchte.

Inzwischen ist er immer schon da, wenn ich heimkomme. Und auch am Wochenende sind wir meistens beide zu Hause.

Er macht nichts falsch. Wirklich nicht. Er lässt mich in Ruhe, wenn ich das möchte, und beschäftigt sich mit seinen eigenen Sachen.

Aber es ist für mich trotzdem nicht dasselbe.

Neulich war er für ungefähr 20 Minuten beim Bäcker. Ich hab sofort Musik angemacht und angefangen, beim Aufräumen laut mitzusingen. Als ich seinen Schlüssel in der Tür gehört habe, habe ich automatisch leiser gedreht.

Er hat sich noch nie beschwert, wenn ich Musik höre. Das ist einfach etwas, das ich mache, sobald jemand anderes da ist.

Letzte Woche hab ich versucht, ihm zu erklären, dass ich gerne mal wieder einen Nachmittag ganz alleine in unserer Wohnung verbringen würde.

Seine erste Reaktion war: "Ich wohne hier doch auch."

Und ja, stimmt natürlich.

Er war ziemlich verletzt und meinte, er würde sich eigentlich immer freuen, wenn ich nach Hause komme. Er versteht nicht, warum ich mich offenbar nicht genauso über seine Anwesenheit freue.

Ich hab ihm erklärt, dass es nicht um ihn persönlich geht. Dass ich ihn gerne um mich habe, aber manchmal einfach für ein paar Stunden niemanden um mich herum haben möchte.

Sein Vorschlag war, dass ich dann eben alleine spazieren gehen, ins Café fahren oder meine Eltern besuchen könnte.

Aber genau das meine ich nicht. Ich möchte nicht alleine irgendwo unterwegs sein. Ich möchte alleine ZU HAUSE sein.

Und da drehen wir uns gerade im Kreis.

Ich will ihm natürlich nicht vorschreiben, wann er seine eigene Wohnung verlassen soll. Ich würde mir nur wünschen, dass wir eine Lösung finden, bei der ich ab und zu mal ein paar Stunden für mich habe, ohne dass er sich weggeschickt fühlt.

Was mich zusätzlich beschäftigt: Warum fällt es mir überhaupt so schwer, mich in seiner Anwesenheit genauso ungezwungen zu verhalten wie alleine? Er erwartet das gar nicht von mir.

Hat jemand von euch das in einer ansonsten glücklichen Beziehung erlebt? Wie habt ihr das geregelt, ohne dass sich der andere unerwünscht fühlt?

Ich hätte nie gedacht, dass mir ausgerechnet die zwei Stunden zwischen Feierabend und seinem Nachhausekommen so fehlen würden.


r/beziehungen • • 1d ago

Ich kann psychisch und körperlich nicht mehr

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Ich bin (w31), meine Mutter (w59)

Ich weiß langsam wirklich nicht mehr weiter. Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich körperlich und psychisch einfach nicht mehr kann. Ich hoffe meine Situation passt in den Sub.

Der Hauptgrund dafür ist meine Mutter und die Situation, in der ich seit sieben bis acht Jahren lebe.
Damals bin ich nach einer Trennung mit meiner Tochter wieder zu meinen Eltern gezogen. Ich stand zu dieser Zeit unter einer Krebstherapie und brauchte Menschen um mich herum, die mich auffangen. Meine Eltern boten mir an, dass ich mietfrei bei ihnen wohnen könne, sie mich unterstützen und auf meine Tochter aufpassen würden, damit ich weiterstudieren und arbeiten kann. Rückblickend war das eine meiner größten Fehlentscheidungen. Selbst während meiner Krebstherapie war meine Mutter kaum für mich da. Sie kam nie ins Krankenhaus und beschwerte sich stattdessen darüber, dass ich ihr Leben zerstört hätte.

Seitdem ist es ein ständiges Auf und Ab. Mittlerweile sind meine Eltern teilweise pflegebedürftig geworden, und ich habe ebenfalls Verantwortung übernommen. Mein Vater ist ein entspannter Mensch, mit dem ich problemlos zusammenleben könnte. Das eigentliche Problem ist meine Mutter.
Sie hat mich über die Jahre immer wieder beleidigt und herabgewürdigt. Wenn ich meiner Schwester davon erzählt habe, hat sie das häufig relativiert.
Vor vier Monaten ist das Fass endgültig übergelaufen.

Meine Mutter hat mich wieder massiv beleidigt, und seitdem rede ich nicht mehr mit ihr. Ich suche aktiv nach einer eigenen Wohnung, habe aber bisher leider nichts gefunden.
Heute ist es erneut eskaliert: Als ich nach Hause kam, stand die Außentür offen. Meine Mutter hatte ihren Schlüssel meinem Vater gegeben. Eigentlich hatten die beiden zwei Schlüssel, aber einer ist wohl kaputtgegangen, sodass sie irgendwie mit einem einzigen Schlüssel auskommen.
Ich dachte, meine Mutter sei unterwegs, weil ihr Auto nicht vor der Tür stand. Außerdem hatte ich keine Klingel gehört. Mein Vater war ebenfalls zu Hause und hat die Klingel auch nicht gehört. Wir haben beide definitiv kein Klingeln wahrgenommen. Deshalb dachte ich mir nichts dabei, schloss die offene Tür und ging nach oben, um mit meiner Arbeit anzufangen. Ich arbeite zu 100 Prozent im Homeoffice.

Etwa eine halbe bis eine Stunde später kam meine Mutter schreiend nach oben und beleidigte mich auf eine extrem herablassende Weise. Sie bezeichnete mich unter anderem als Tier, unterstellte mir, ich würde alles absichtlich machen, und wünschte mir, dass meine Tochter einmal das schlimmste Kind werden würde.
Was mich besonders fertiggemacht hat: Ich hatte das Gefühl, dass sie mich ganz bewusst beleidigte, obwohl sie wusste, dass ich oben hinter der Tür saß und alles hören konnte. Für mich fühlte es sich so an, als würde sie absichtlich so laut und verletzend reden, damit ich es mitbekomme.
Irgendwann habe ich sie direkt gefragt, ob sie mich gerade tatsächlich als Tier bezeichnet habe. Daraufhin wurde sie plötzlich still.

Ich war danach so fertig, dass ich mich erst einmal von der Arbeit abgemeldet habe. Ich bin weinend zu meiner Oma gegangen, weil ich es zu Hause einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich konnte nicht weiterarbeiten, weil mich diese Situation emotional völlig aus der Bahn geworfen hat.

Ich glaube, wer so etwas nicht selbst erlebt hat, kann kaum nachvollziehen, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Mutter einen derart bewusst verletzt. Es ist nicht einfach nur ein Streit. Es ist dieses Gefühl, im eigenen Zuhause nicht sicher zu sein und ständig damit rechnen zu müssen, wieder gedemütigt zu werden.

Anschließend habe ich meiner Schwester erzählt, was passiert war. Sie meinte, sie glaube mir nicht, dass unsere Mutter mich so beleidigt habe, und müsse diese erst selbst fragen. Gleichzeitig sagte sie, ich solle nicht mit unserer Mutter reden, hielt mir aber auch vor, dass unsere Eltern irgendwann nicht mehr da sein würden und ich es dann bereuen könnte. Außerdem würde ich angeblich meine Tochter dazu bringen, nicht mit ihrer Großmutter zu reden.
Das verletzt mich besonders. Ich erwarte nicht, dass meine Schwester sich grundsätzlich gegen unsere Mutter stellt. Aber ich wünsche mir, dass sie mich ernst nimmt und nicht automatisch meine Erfahrungen infrage stellt.

Ich möchte meine Mutter nicht bestrafen. Ich möchte mich einfach schützen. Aber wie soll das funktionieren, wenn wir noch unter einem Dach leben und ich nicht einmal in Ruhe arbeiten kann, ohne Angst vor der nächsten Eskalation zu haben?
Mir ist bewusst, dass ich ausziehen muss, und ich bemühe mich bereits darum. Bitte erspart mir deshalb Kommentare wie „Warum bist du damals zurückgezogen?“ oder „Dann zieh doch aus“. Ich war damals in einer Ausnahmesituation und brauchte Unterstützung.

Ich bin einfach erschöpft, enttäuscht und traurig. Sieben bis acht Jahre lang habe ich versucht, alles unter einen Hut zu bekommen, mich um meine Tochter und teilweise um meine Eltern zu kümmern und gleichzeitig mein eigenes Leben aufzubauen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, selbst daran kaputtzugehen.

Am meisten bin ich von meiner Schwester enttäuscht. Ich weiß dass sie extrem viele finanzielle Vorteile durch meine Mutter hat. Daher hält sie auch zu ihr

Danke für alles was von euch kommt